USA lockern Sanktionen für russisches Öl – Großbritannien warnt vor Preiswucher
Wichtige Fakten
- • USA erlauben 30 Tage lang Kauf von russischem Öl auf Schiffen.
- • Ölpreise stiegen über 100 Dollar durch Konflikt im Nahen Osten.
- • UK-Kartellamt überwacht Benzinpreise auf unfaire Praktiken.
- • Britische Regierung plant beschleunigten Ausbau von Atomkraftwerken.
- • US-Finanzminister betont begrenzte und kurzfristige Maßnahme.
USA lockern Sanktionen gegen russisches Öl
Die US-Regierung hat eine vorübergehende Lockerung von Sanktionen gegen russisches Öl angekündigt, um auf den stark gestiegenen Ölpreis zu reagieren. Für 30 Tage ist der Kauf von russischem Öl, das sich bereits auf Schiffen befindet, erlaubt. US-Finanzminister Scott Bessent erklärte, diese "eng begrenzte" und "kurzfristige" Maßnahme solle die globalen Energiemärkte stabilisieren, die durch den Iran-Konflikt erschüttert wurden. Der Ölpreis war erstmals seit 2022 über 100 Dollar pro Barrel gestiegen.
Großbritannien warnt vor Preiswucher bei Energie
In Großbritannien hat Energieminister Ed Miliband Energieunternehmen gewarnt, die Krise nicht für Preiswucher zu nutzen. Das Kartellamt (CMA) ist in "höchster Alarmbereitschaft", um unfaire Preiserhöhungen bei Benzin und Heizöl zu verhindern. Miliband betonte, dass neue Erkundungslizenzen in der Nordsee keine Entlastung für Verbraucher bringen würden, und kündigte stattdessen einen beschleunigten Ausbau von Atomkraftwerken an. Die Regierung prüft auch, die geplante Erhöhung der Kraftstoffsteuer im September auszusetzen.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.