USA verlängern Sanktionslockerungen für russisches Öl trotz Iran-Konflikt
Wichtige Fakten
- • USA verlängern Sanktionslockerungen für russisches Öl bis 16. Mai.
- • Ölpreise sanken nach Wiedereröffnung der Straße von Hormuz um 9-10%.
- • Russland verdoppelte Einnahmen aus Ölgeschäft dank gelockerter Sanktionen.
- • Internationale Mission zum Schutz der Straße von Hormuz geplant.
- • Iran droht mit erneuter Schließung bei Fortsetzung der US-Blockade.
Zusammenfassung
Die USA haben ihre im März beschlossenen Sanktionslockerungen für russisches Öl um einen Monat bis zum 16. Mai verlängert, um den aufgrund des Iran-Kriegs stark gestiegenen Energiepreisen entgegenzuwirken und den Weltmarkt zu stabilisieren. Diese Maßnahme erlaubt den Verkauf und die Lieferung von russischem Rohöl und Erdölprodukten, die sich bereits auf Schiffen befinden, wobei Lieferungen an Iran, Kuba, Nordkorea und besetzte ukrainische Gebiete ausgenommen sind. Die Lockerung ist international umstritten, da befürchtet wird, dass Russland mit den Einnahmen seinen Krieg gegen die Ukraine finanziert; laut Internationaler Energieagentur (IEA) haben sich Russlands Öleinnahmen dadurch nahezu verdoppelt, mit China und Indien als Hauptabnehmern.
Internationale Entwicklungen
Parallel dazu hat Iran die Straße von Hormuz für den verbleibenden Zeitraum des Waffenstillstands mit den USA bis Mittwoch wiedereröffnet, was zu einem deutlichen Rückgang der Ölpreise um 9-10% führte. Die Wiedereröffnung wurde von Weltführern wie UN-Generalsekretär António Guterres begrüßt, doch Iran droht mit erneuter Schließung, falls die US-Blockade seiner Häfen fortgesetzt wird. Eine internationale Mission unter Führung von Großbritannien und Frankreich soll die Schifffahrt in der Straße schützen, während die USA ihre Blockade aufrechterhalten und Donald Trump unklare Aussagen zu weiteren Entwicklungen machte.
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