USA verlegen weiteren Flugzeugträger in den Nahen Osten
Wichtige Fakten
- • Die USA verlegen die Gerald R. Ford von der Karibik in den Nahen Osten.
- • Der Träger soll die bereits dort stationierte Abraham Lincoln unterstützen.
- • Die Verlegung dient als Drohkulisse in Atomverhandlungen mit dem Iran.
- • Trump strebt ein Atomabkommen innerhalb des kommenden Monats an.
- • Der Iran betrachtet eine vollständige Aufgabe seines Atomprogramms als rote Linie.
Militärische Verstärkung
Die USA planen, den Flugzeugträgerverband Gerald R. Ford von der Karibik in den Nahen Osten zu verlegen, um den bereits dort stationierten Träger Abraham Lincoln zu unterstützen. Laut Berichten der New York Times und CBS befinden sich auch weitere Kriegsschiffe, Flugabwehrsysteme und Kampfflugzeuge auf dem Weg in die Golfregion. Die Verlegung erfolgt vor dem Hintergrund laufender Atomverhandlungen zwischen den USA und dem Iran.
Politische Hintergründe
Die Gerald R. Ford war zuvor im Oktober vom Mittelmeer in die Karibik verlegt worden, als die USA ihre Militärpräsenz vor einem möglichen Einsatz in Venezuela ausbauten. US-Präsident Donald Trump hatte Anfang der Woche angekündigt, eine zweite Flugzeugträgerkampfgruppe in die Region zu entsenden, und drohte, dass ein Scheitern der Atomgespräche "sehr traumatisch" für den Iran sein könnte. Er strebt ein Abkommen innerhalb des kommenden Monats an, während der Iran eine vollständige Aufgabe seines Atomprogramms als rote Linie betrachtet.
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