Teilen:
Zunahme der Gewalt in Nigeria durch islamistische Gruppen
In den nigerianischen Dörfern Woro und Nuku wurden kürzlich brutale Angriffe von bewaffneten Gruppen verübt.
Wichtige Fakten
- • In den nigerianischen Dörfern Woro und Nuku wurden kürzlich brutale Angriffe von bewaffneten Gruppen verübt.
- • 178 Opfer wurden allein im Dorf Woro identifiziert; die genaue Zahl der Opfer ist noch unbekannt.
- • Islamistische Gruppen, die zuvor im Norden und Osten Nigerias aktiv waren, erweitern ihre Angriffe auf den Westen.
- • Misstrauen gegenüber der Armee behindert die Terrorabwehr und schwächt die staatliche Autorität.
- • Die USA haben ein kleines Militärteam zur Unterstützung der Terrorabwehr in Nigeria entsandt.
Die Gewalt durch islamistische Gruppen in Nigeria hat sich auf neue Regionen ausgeweitet, da das Vertrauen in die Armee für effektive Terrorabwehr schwindet. Bei einem Angriff auf die überwiegend muslimischen Dörfer Woro und Nuku im Westen des Landes kamen 178 Menschen ums Leben. Berichten zufolge wurden die Dorfbewohner zuvor von islamistischen Gruppen gewarnt, die vorhatten zu predigen. Die staatlichen Sicherheitskräfte konnten die Angreifer nicht stoppen, was das Vertrauen der Bevölkerung weiter schwächt. In einem Teufelskreis aus Misstrauen und fehlender Kooperation wird die Terrorabwehr zunehmend erschwert. Die USA unterstützen Nigeria mit einem kleinen Militärteam, um sicherheitsrelevante Informationen zu sammeln, was jedoch die Spannungen im Land weiter anheizen könnte.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.