Venezuela: Wut auf Regierung nach Erdbeben wächst – Oppositionsführerin Machado kündigt Rückkehr an
Wichtige Fakten
- • Wut auf Regierung wegen angeblich unzureichender Hilfe.
- • Oppositionsführerin Machado kündigt Rückkehr nach Venezuela an.
- • UNICEF: Tausende Kinder betroffen, Hilfe angelaufen.
Wachsende Unzufriedenheit nach Erdbeben
Die verheerenden Erdbeben in Venezuela haben nicht nur Zerstörung hinterlassen, sondern auch die Wut der Bevölkerung auf die Regierung verstärkt. Viele kritisieren das angeblich zögerliche Handeln der Behörden. Oppositionsführerin und Friedensnobelpreisträgerin María Corina Machado hat angekündigt, aus dem Exil zurückzukehren, was zusätzlich politische Spannungen verursacht. Die USA sehen den Zeitpunkt kritisch, dennoch nutzt Machado die Krise, um politischen Druck aufzubauen.
UNICEF: Hilfsbedarf für Kinder riesig
UNICEF ist vor Ort, um besonders betroffene Kinder zu unterstützen. Nach Angaben des stellvertretenden Leiters wurden über 400 Schulen und zahlreiche Krankenhäuser zerstört. Die Organisation plant, rund 230.000 Kinder mit Wasser, Essen und medizinischer Versorgung zu erreichen. Zudem werden Kinderschutzzentren und die Zusammenführung von Familien priorisiert.
Internationale Hilfe und Militäreinsatz
Das Militär patrouilliert in der betroffenen Region La Guaira und regelt den Zugang, was Freiwillige behindert. Internationale Teams aus den USA, Kolumbien und anderen Ländern unterstützen die Sucharbeiten, doch die Hilfe ist oft unkoordiniert. Die USA haben bereits 300 Millionen Dollar an Hilfsgeldern zugesagt und Kriegsschiffe entsandt.
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