Volkswagen streicht 50.000 Stellen und kämpft mit Gewinneinbruch
Wichtige Fakten
- • Volkswagen streicht bis 2030 50.000 Stellen, vor allem in Deutschland.
- • Der Vorsteuergewinn sank 2025 um 54% auf 8,9 Milliarden Euro.
- • US-Zölle und sinkende China-Verkäufe belasten das Geschäft erheblich.
- • Porsche erlitt 2025 einen Gewinneinbruch von 98% auf 90 Millionen Euro.
- • Der Iran-Konflikt könnte die Nachfrage nach Audi und Porsche dämpfen.
Massiver Stellenabbau und Gewinneinbruch
Der Volkswagen-Konzern plant bis 2030 den Abbau von 50.000 Stellen, vorwiegend in Deutschland, als Teil einer umfassenden Restrukturierung. Dies erfolgt vor dem Hintergrund eines massiven Gewinneinbruchs: Der Vorsteuergewinn sank 2025 um 54% auf 8,9 Milliarden Euro. Hauptgründe sind die von der Trump-Regierung verhängten US-Zölle, rückläufige Verkäufe in China und Nordamerika sowie die Kosten der Elektroauto-Strategie.
Geopolitische Risiken und Marktherausforderungen
Der anhaltende Konflikt zwischen den USA, Israel und Iran trägt zur globalen Marktvolatilität bei und könnte laut Konzernchef Oliver Blume die Nachfrage nach Premiummarken wie Audi und Porsche beeinträchtigen. Zudem verschärft sich der Wettbewerb in China, dem weltgrößten Automarkt, wo VW mit einer "größten Produktkampagne der Geschichte" Kunden zurückgewinnen will. Porsche verzeichnete 2025 einen Gewinneinbruch von 98% auf 90 Millionen Euro, unter anderem wegen verschobener Elektroauto-Pläne.
Strategische Anpassungen und Kostendruck
Finanzvorstand Arno Antlitz betonte, Volkswagen müsse weiterhin "rigoros Kosten reduzieren", um Verbrennerfahrzeuge wettbewerbsfähig zu halten, in Elektroautos zu investieren und die Präsenz in den USA auszubauen. Parallel kündigte Renault an, bis 2030 in Europa nur noch Elektro- und Hybridfahrzeuge zu verkaufen und plant eine Kooperation mit Google für eine Android-basierte Elektroauto-Plattform.
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