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International 27.02.2026, 10:00

Waffenruhe für Reparaturen am AKW Saporischschja vereinbart

Waffenruhe um AKW Saporischschja durch IAEA vermittelt

Wichtige Fakten

  • Waffenruhe um AKW Saporischschja durch IAEA vermittelt
  • Reparaturen an Notstromleitungen mindestens eine Woche geplant
  • AKW steht seit 2022 unter russischer Kontrolle
  • Friedensgespräche zwischen Ukraine, Russland und USA geplant

Waffenruhe für Reparaturen

Um das Atomkraftwerk Saporischschja in der südlichen Ukraine wurden Reparaturen an den Notstromleitungen notwendig, um die Kühlung der Brennelemente sicherzustellen und einen katastrophalen Unfall zu verhindern. Die Internationale Atomenergiebehörde (IAEA) hat eine lokale Waffenruhe vermittelt, die es Reparaturteams ermöglicht, die Arbeiten durchzuführen. Gleichzeitig laufen Räumungsarbeiten, um Minen in dem Gebiet zu beseitigen und den Zugang zu sichern.

Hintergrund und Kontrolle

Das größte Atomkraftwerk Europas steht seit Beginn des Krieges 2022 unter russischer Kontrolle und produziert derzeit keinen Strom. Es ist auf externe Energieversorgung angewiesen, um die nukleare Sicherheit zu gewährleisten. Sowohl Russland als auch Ukraine werfen sich gegenseitig vor, durch Angriffe in der Nähe die Sicherheit des Standorts zu gefährden. Die Reparaturen sollen nach russischen Angaben mindestens eine Woche dauern.

Politische Entwicklungen

Parallel dazu sind Friedensgespräche zwischen Ukraine, Russland und den USA für den nächsten Monat geplant. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj betonte die Notwendigkeit, Sicherheitsgarantien zu finalisieren und ein Treffen auf Führungsebene vorzubereiten, um Schlüsselfragen zu klären. Diese diplomatischen Bemühungen könnten die langfristige Stabilität der Region beeinflussen.

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