Wasserverbot für Millionen Briten in Kraft
Wichtige Fakten
- • Acht britische Wasserunternehmen haben Schlauchverbote erlassen.
- • Über 20 Millionen Menschen in Großbritannien sind betroffen.
- • Hitzewellen haben die Wasservorräte unter Druck gesetzt.
- • England befindet sich in langanhaltendem Trockenwetter-Status.
- • Wasserversorger wurden für Unterinvestitionen kritisiert.
Schlauchverbote in ganz Großbritannien
Für Thames-Water-Kunden ist ein Schlauchwasser-Verbot in Kraft getreten, wodurch nun über 20 Millionen Menschen unter solchen Einschränkungen leben. Die Maßnahmen wurden in großen Teilen Süd- und Ostenglands sowie in Teilen von Wales eingeführt, da aufeinanderfolgende Hitzewellen die Wasserversorgung belasten. Während Frühling und Frühsommer relativ trocken waren mit Temperaturen über 30 °C, fiel der Winter deutlich feuchter aus. Das Verbot verbietet die Nutzung von Schläuchen zum Gießen von Gärten, Waschen von Autos und Fenstern sowie Füllen von Pools.
Dürre und Wasserstress
In England herrscht in weiten Teilen der Status 'anhaltendes Trockenwetter', die Stufe unterhalb einer Dürre. Die Umweltbehörde und lokale Stellen beobachten die Lage genau. Wasserstände in Flüssen und Stauseen sind vielerorts unterdurchschnittlich, während die Grundwasserspeicher von den Winterregen profitiert haben. Experten warnen, dass ein wärmeres Klima die Trockenheit verschärfen könnte.
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