Weltweite Solidaritätskundgebungen für Proteste im Iran
Wichtige Fakten
- • Hunderttausende demonstrierten weltweit für Iran-Proteste.
- • Reza Pahlavi sprach zu 200.000 Menschen in München.
- • Mindestens 7.000 Tote bei Protesten im Iran.
- • Trump äußert sich zu möglichem Regimewechsel.
- • Opposition im Iran bleibt gespalten.
Weltweite Demonstrationen
Am Samstag demonstrierten Hunderttausende Menschen weltweit in Solidarität mit den Anti-Regierungs-Protesten im Iran. Die größten Kundgebungen fanden in München, Los Angeles und Toronto statt, mit weiteren Protesten in Städten wie Tel Aviv, Lissabon, Sydney und London. Die Teilnehmer forderten ein Ende der Unterdrückung und unterstützten die Forderungen nach politischem Wandel im Iran.
Rolle von Reza Pahlavi
Reza Pahlavi, der exilierte Sohn des letzten Schahs, sprach in München vor etwa 200.000 Menschen und betonte seine Bereitschaft, den Iran zu einer säkularen Demokratie zu führen. Er rief Iraner im In- und Ausland auf, die Proteste fortzusetzen, und kritisierte das derzeitige Regime als korrupt und repressiv. Seine Botschaft richtete sich auch an die internationale Gemeinschaft, um Unterstützung für die Demonstranten zu mobilisieren.
Hintergrund und Reaktionen
Die Proteste im Iran begannen im Dezember aufgrund wirtschaftlicher Unruhen und weitverbreiteter Unzufriedenheit mit der Führung. Menschenrechtsgruppen wie HRANA berichten von über 7.000 Toten und Tausenden Verhaftungen. US-Präsident Donald Trump äußerte, ein Regimewechsel im Iran wäre wünschenswert, doch bleibt unklar, ob dies auf Pahlavi bezogen ist. Die Opposition im Iran ist gespalten, und Pahlavi steht aufgrund seiner Unterstützung für Israel und der Verbindung zur autokratischen Vergangenheit seines Vaters in der Kritik.
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