Wetterflucht: Dänemark und Schottland profitieren vom Coolcation-Trend
Wichtige Fakten
- • Dänemark: 26 Millionen Übernachtungen im ersten Halbjahr 2026, Rekord.
- • Deutschland bleibt mit über 7,5 Millionen Übernachtungen wichtigster Quellmarkt für Dänemark.
- • Schottland verzeichnet 74% mehr Suchanfragen für kühle Reiseziele (2026).
- • Edinburgh führte eine 5% Touristenabgabe auf Übernachtungen ein.
Dänemark verzeichnet Rekord-Tourismus
Nach Angaben des dänischen Statistikamts wurden in der ersten Jahreshälfte 2026 insgesamt 26 Millionen Übernachtungen registriert – ein Anstieg um etwa eine halbe Million im Vergleich zum Vorjahr. Dabei entfielen rund 7,5 Millionen Übernachtungen auf deutsche Gäste, was einer leichten Steigerung entspricht. Auch Gäste aus Norwegen, Schweden und den USA besuchen Dänemark wieder häufiger.
Schottland profitiert von kühlem Klima
Angesichts einer Hitzewelle in Europa suchen immer mehr Touristen Erholung in Schottland. Reiseveranstalter verzeichnen ein erhöhtes Interesse an Reisezielen mit gemäßigtem Klima, insbesondere an der schottischen Westküste. Anbieter vermarkten ihre Unterkünfte explizit als "Coolcation"-Ziele und berichten von Gästen, die den Regen und milde Temperaturen gezielt suchen.
Ausblick und lokale Auswirkungen
Dieser Trend hat auch wirtschaftliche Folgen: Während Schottland 5% Tourismusabgabe auf Übernachtungen eingeführt hat, um zu erwartende Überlastungen zu managen, sehen Experten Chancen für abgelegenere Regionen fernab bekannter Hotspots wie Glencoe oder Skye. Ob dieses Muster anhält, hängt stark von klimatischen Änderungen ab.
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