Wintereinbruch mit Schnee und Glätte sorgt weiterhin für Unfälle und Verkehrsbehinderungen
Wichtige Fakten
- • Ein Tiefausläufer bringt Schneefall von Westen her über Deutschland.
- • Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 wurde vorübergehend komplett gesperrt.
- • Mehrere Unfälle mit Verletzten wurden in NRW, Rheinland-Pfalz und Bayern gemeldet.
- • Der Deutsche Wetterdienst warnt vor weiterem Schnee im Nordosten und Glättegefahr.
Wintereinbruch mit Schnee und Glätte
Ein Tiefausläufer mit teils heftigem Schneefall breitet sich von Westen her über Deutschland aus und hat am Rosenmontag zu winterlichen Bedingungen geführt. Der Deutsche Wetterdienst meldet Schnee, Regen und Glättegefahr, wobei der Schneefall zunächst von Westen und Südwesten bis zur Elbe reichte und bis zum Morgen den Nordosten erreicht hat. Gleichzeitig frischt der Wind auf, mit stürmischen Böen in höheren Lagen.
Verkehrsbehinderungen und Unfälle
Die winterlichen Verhältnisse sorgten für zahlreiche Unfälle und Verkehrsbehinderungen. Die Leverkusener Rheinbrücke der A1 musste vorübergehend komplett gesperrt werden, da herabfallende Eisplatten drei Autos beschädigten, aber es gab keine Verletzten. In Nordrhein-Westfalen wurden Unfälle im Ruhrgebiet, am Niederrhein, im Bergischen Land, Ostwestfalen-Lippe und dem Kreis Siegen-Wittgenstein gemeldet, wobei im Kreis Kleve drei Menschen verletzt wurden. Auf der A45 bei Lüdenscheid kippte ein Transporter um, der Fahrer wurde schwer verletzt. Auch am Flughafen Köln/Bonn kam es zu Behinderungen durch Schnee.
Weitere Unfälle in anderen Bundesländern
Im Saarland bildete sich auf der A8 zwischen Merzig und Luxemburg eine dicke Schneedecke, was zu einem fast vollständigen Verkehrsstillstand führte. In Bayern verlor ein Laster auf der A8 bei Irschenberg 18.000 Liter flüssigen Kalk, der in den Boden sickerte. In Niedersachsen wurde ein 21-jähriger Autofahrer bei Ganderkesee lebensgefährlich verletzt, und auf der A7 bei Bad Fallingbostel stellte sich ein Sattelzug quer. In Rheinland-Pfalz wurden zwei Menschen bei einem Unfall schwer verletzt.
Weitere Entwicklung und Warnungen
Der Deutsche Wetterdienst warnt vor anhaltendem Schneefall im Nordosten Deutschlands und Glättegefahr, da Regen in Teilen gefrieren kann. In den Hochlagen der Mittelgebirge sind kräftige Schauer oder Gewitter mit bis zu fünf Zentimeter Neuschnee möglich. Tagsüber wird östlich der Elbe Dauerfrost bei minus 4 bis 0 Grad erwartet, während im Westen und Südwesten der Schnee in den Niederungen in Regen übergeht. Laut DWD-Meteorologen setzt sich eine Wetter-Zweiteilung durch: Im Nordosten bleibt es kühler und winterlicher, während im Südwesten mildere Tendenzen einsetzen.
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