Schneechaos im Nordosten der USA hält an
Wichtige Fakten
- • Rund 40 Millionen Menschen sind von dem Wintersturm betroffen.
- • Sieben Bundesstaaten haben den Ausnahmezustand verhängt.
- • In New York gilt erstmals seit 2016 eine Blizzard-Warnung.
- • Straßen, Autobahnen und Brücken in New York sind gesperrt.
- • In einigen Regionen fallen mehr als 50 Zentimeter Neuschnee.
Schneechaos im Nordosten der USA
Ein schwerer Wintersturm mit Schnee und extremer Kälte hat den Nordosten der USA erfasst und betrifft rund 40 Millionen Menschen entlang der Ostküste, darunter Metropolen wie New York, Washington, Philadelphia und Boston. In einigen Regionen werden mehr als 50 Zentimeter Neuschnee erwartet, was zu den höchsten Schneemengen seit Beginn der Aufzeichnungen zählen könnte.
Maßnahmen und Auswirkungen
Sieben Bundesstaaten haben den Ausnahmezustand verhängt, zahlreiche Flüge wurden gestrichen und Schulen sowie öffentliche Einrichtungen bleiben geschlossen. In New York, wo erstmals seit 2016 eine Blizzard-Warnung gilt, sind Straßen, Autobahnen und Brücken für den Verkehr gesperrt, einschließlich eines Fahrverbots für Autos, Lastwagen, Motorroller und E-Bikes. Die Behörden haben zusätzliche Einsatzkräfte und Räumgeräte mobilisiert und fordern die Bevölkerung auf, Vorräte anzulegen und während des Sturms zu Hause zu bleiben.
Historischer Kontext und aktuelle Entwicklungen
Dieser Sturm folgt auf einen ähnlichen Wintereinbruch Anfang Februar im Südosten der USA, der Schnee, Orkanböen und Kälterekorde brachte, wie in Florida mit Temperaturen deutlich unter dem Gefrierpunkt, die zuletzt in den 1980er Jahren gemessen wurden. Medien berichten von mehreren Toten in mindestens 20 US-Bundesstaaten, die unter dem Notstand stehen. Der aktuelle Sturm hat zu Stromausfällen bei etwa 400.000 Kunden geführt, mit Schneemengen von bis zu 38 Zentimetern im New Yorker Central Park, den höchsten seit fünf Jahren.
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