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International 24.02.2026, 09:56 Aktualisiert: 24.02.2026, 15:02

Wintersturm legt Nordosten der USA lahm: Hunderttausende weiterhin ohne Strom

400.000 Haushalte an der Ostküste weiterhin ohne Strom (Stand 24.02.).

Wichtige Fakten

  • 400.000 Haushalte an der Ostküste weiterhin ohne Strom (Stand 24.02.).
  • Fast 1 Meter Schnee in Rhode Island, 80 cm in Massachusetts gemessen.
  • Flugverkehr in New York/New Jersey komplett eingestellt, 4.700 Flüge gestrichen.
  • Blizzard-Warnung für 40 Millionen Menschen mit Wintergewittern und starken Winden.

Wintersturm mit massiven Auswirkungen

Ein heftiger Wintersturm hat den Nordosten der USA getroffen und zu erheblichen Beeinträchtigungen geführt. Laut Tagesschau und anderen Quellen fielen in Rhode Island ortsweise fast ein Meter Schnee, in Massachusetts über 80 Zentimeter, und im New Yorker Central Park ging mehr als ein halber Meter Schnee nieder. Der Sturm, der als Bombenzyklon eingestuft wurde, brachte starke Winde mit Hurrikanstärke und ungewöhnliche Wintergewitter, was zu weißen Sichtverhältnissen und gefährlichen Bedingungen führte.

Folgen für Infrastruktur und Verkehr

Die Schneemassen ließen Bäume umstürzen, beschädigten Stromleitungen und verursachten Überschwemmungen, was zu Stromausfällen bei Hunderttausenden Haushalten führte – laut dem Portal "Poweroutage" waren am 24.02. noch etwa 400.000 Haushalte an der Ostküste ohne Strom. Der Flugverkehr in New York und New Jersey wurde komplett eingestellt, mit über 4.700 gestrichenen Flügen, und Reisebeschränkungen für nicht notwendige Fahrzeuge wurden in mehreren Bundesstaaten verhängt. Schulen und öffentliche Einrichtungen blieben geschlossen, und die Behörden rieten zum Daheimbleiben.

Maßnahmen und aktuelle Entwicklung

New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani rief in sozialen Medien Freiwillige zum Schneeschaufeln für 30 Dollar pro Stunde auf und richtete Aufnahmezentren für Hilfsbedürftige ein. Der Sturm ist Teil einer Serie extremer Winterwetterlagen in den USA, die bereits Ende Januar und Anfang Februar zu schweren Schneestürmen und Todesopfern geführt hatten. Während zunächst keine Todesopfer durch diesen Sturm gemeldet wurden, zog der Sturm nach Norden weiter. Für Dienstag sagte der Nationale Wetterdienst sonniges Wetter voraus, aber im Wochenverlauf könnte neuer Schnee fallen.

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