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International 26.03.2026, 10:24 Aktualisiert: 26.03.2026, 18:21

Zivile Opfer bei Drohnenangriffen im Sudan-Konflikt

Mindestens 28 Zivilisten starben in zwei Drohnenangriffen in Nord-Darfur und Nord-Kordofan.

Wichtige Fakten

  • Mindestens 28 Zivilisten starben in zwei Drohnenangriffen in Nord-Darfur und Nord-Kordofan.
  • Ein Markt in Saraf Omra wurde getroffen, 22 Tote und 17 Verletzte wurden gemeldet.
  • Ein ziviler LKW in einem armeekontrollierten Gebiet wurde angegriffen, mit sechs Toten und zehn Verletzten.
  • Der Konflikt zwischen Armee und RSF hat über 11,6 Millionen Menschen vertrieben.
  • Die UN berichtet von über 500 Drohnen-Toten in Kordofan von Januar bis März 2026.

Zusammenfassung

Im Sudan sind bei zwei Drohnenangriffen mindestens 28 Zivilisten getötet worden, wie Gesundheitspersonal berichtet. Ein Angriff traf einen Markt in Saraf Omra in Nord-Darfur, wo 22 Menschen starben und 17 verletzt wurden, nachdem ein geparkter Öllastwagen in Brand geriet. Ein weiterer Angriff traf einen zivilen LKW auf einer Autobahn in Nord-Kordofan, einem armeekontrollierten Gebiet, mit sechs Toten und zehn Verletzten. Die Verantwortung für die Angriffe ist unklar, wobei lokale Quellen die RSF für den LKW-Angriff beschuldigen.

Kontext und humanitäre Krise

Der Bürgerkrieg im Sudan, der im April 2023 zwischen der Armee und der paramilitärischen Rapid Support Forces (RSF) ausbrach, nähert sich seinem vierten Jahr und hat zu einer schweren humanitären Krise geführt. Über 11,6 Millionen Menschen sind vertrieben worden, und weite Teile des Landes sind von Hungersnot bedroht. Die Zahl der Toten wird auf Zehntausende bis über 400.000 geschätzt, mit Massakern wie in El Fasher im Oktober 2025. Die UN berichtet, dass die Zahl der zivilen Opfer durch Drohnenangriffe in diesem Jahr zugenommen hat, insbesondere in der Kordofan-Region, mit über 500 Toten zwischen Januar und März 2026.

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