Mindestens 30 Tote bei Bombenanschlag auf Zug in Pakistan
Wichtige Fakten
- • Selbstmordattentäter rammte mit Sprengstoff beladenes Auto in Zug bei Quetta.
- • Die Baluchistan Liberation Army (BLA) bekannte sich zu dem Anschlag.
- • Premierminister Shehbaz Sharif verurteilte den Anschlag scharf.
- • In Quetta wurde der medizinische Notstand ausgerufen.
Anschlag auf Zug in Quetta fordert viele Todesopfer
Bei einem Bombenanschlag auf einen Personenzug im Südwesten Pakistans sind mindestens 30 Menschen getötet und mehr als 70 verletzt worden. Ein Polizeisprecher bestätigte die Zahl der Todesopfer. Das teilte ein Sprecher der Nachrichtenagentur dpa mit. Der Anschlag in Quetta richtete sich dem Vernehmen nach gegen Armeeangehörige, die mit dem Zug unterwegs waren. Die verbotene Separatistengruppe Baloch Liberation Army (BLA) reklamierte die Tat für sich und erklärte, die Attacke habe gezielt Militärpersonal an Bord des Zuges getroffen. Von offizieller Seite gab es zunächst keine Bestätigung der Angreiferbehauptungen.
Ablauf des Anschlags und Folgen
Das Explosivfahrzeug rammte den Zug den Berichten zufolge an einem Bahnübergang und entgleiste mehrere Waggons. Diese gerieten teilweise in Brand. Auch umliegende Gebäude und Fahrzeuge wurden stark beschädigt. Die Behörden riefen für die Krankenhäuser in Quetta den Notstand aus. Neben den Sicherheitskräften waren offenbar auch deren Familien an Bord des Zuges. Sie waren auf dem Weg, um das bevorstehende Eid-Fest zu feiern sagte ein gegenüber lokaler Anwohner nach Angaben; im Zuge der Rettungs kam Verhaltener Ev.
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