Zugunglück bei Bedford: Über 100 Verletzte, acht in kritischem Zustand
Wichtige Fakten
- • Über 100 Menschen nach Zugkollision nahe Bedford im Krankenhaus behandelt.
- • Acht Personen befinden sich weiterhin in kritischem Zustand.
- • Einziger Todesfall: Lokführer Shaun Burton (60).
- • Zwei East Midlands Railway Züge, Corby–London und Nottingham–London, kollidierten am Freitag.
- • Die Bahnstrecke bleibt voraussichtlich die ganze Woche geschlossen.
Über 100 Verletzte nach Zugkollision bei Bedford
Mehr als 100 Menschen wurden nach einem schweren Zugunglück nahe Bedford im Krankenhaus behandelt, am Montag befanden sich noch 53 in ärztlicher Versorgung, acht von ihnen in kritischem Zustand. Dies teilte die britische Transportpolizei mit. Zwei Züge der East Midlands Railway waren am Freitag gegen 17:15 Uhr Ortszeit auf der Strecke von Corby und Nottingham nach London St Pancras zusammengestoßen. Der einzige Todesfall ist Lokführer Shaun Burton (60).
Lob für Rettungskräfte
Verkehrsministerin Heidi Alexander lobte die schnelle und professionelle Arbeit der Einsatzkräfte. Sie rief zur Geduld auf, bis die offizielle Unfalluntersuchung abgeschlossen ist. Die Ermittler konzentrieren sich auf das Signalsystem, die Bremsen der Züge und das Handeln der Lokführer.
Bergungsarbeiten und Streckensperrung
Ingenieure haben eine provisorische Straße gebaut und einen Kran installiert, um die Waggons von den Gleisen zu heben. Die Strecke wird voraussichtlich die ganze Woche gesperrt bleiben, ein Ersatzverkehr mit Bussen ist eingerichtet. Der Zwischenbericht der Eisenbahnunfall-Untersuchungsbehörde RAIB wird in Kürze erwartet.
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