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Nigeria entsendet Truppen nach Boko Haram-Angriffen
170 Menschen wurden bei Angriffen in den Dörfern Woro und Nuku getötet.
Wichtige Fakten
- • 170 Menschen wurden bei Angriffen in den Dörfern Woro und Nuku getötet.
- • Die nigerianische Armee entsendet ein Bataillon nach Kaiama zur Sicherung der Region.
- • Präsident Bola Tinubu kündigte die Operation Savannah Shield zur Terrorabwehr an.
- • Angriffe stehen in Verbindung mit der jihadistischen Gruppe ISWAP.
- • Kwara grenzt an den zunehmend unruhigen Bundesstaat Niger.
Nach tödlichen Angriffen von mutmaßlichen Jihadisten auf die Dörfer Woro und Nuku in Nigerias Kwara-Staat, bei denen 170 Menschen ums Leben kamen, entsendet die Regierung eine Armeeeinheit in die Region. Diese Maßnahmen wurden ergriffen, nachdem die Angreifer Häuser in Brand gesteckt und Bewohner bedroht hatten, die sich gegen die Einführung von Scharia-Gesetzen ausgesprochen hatten. Präsident Bola Tinubu kündigte die Operation Savannah Shield an, um den Einfluss der Extremisten zu bekämpfen und die örtlichen Gemeinden zu schützen. Diese Vorfälle sind Teil einer Serie von Übergriffen, die das Land durch verschiedene bewaffnete Gruppen erschüttern, darunter auch solche, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehen. Die Situation wird erschwert durch wachsende Gewalt im benachbarten Niger, was die Präventivmaßnahmen in Kwara noch dringlicher macht.
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