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Selbstmordanschlag in Islamabad: IS bekennt sich
Bei einem Selbstmordattentat am Freitag wurden in Islamabad über 30 Menschen getötet und 170 verletzt.
Wichtige Fakten
- • Bei einem Selbstmordattentat am Freitag wurden in Islamabad über 30 Menschen getötet und 170 verletzt.
- • Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) bekannte sich zu dem Anschlag.
- • Nach dem Attentat wurden sieben Verdächtige in Khyber-Pakhtunkhwa festgenommen.
- • Das Attentat ereignete sich während des Freitagsgebets in einem schiitischen Gemeindehaus.
- • Schiiten, etwa 20% der pakistanischen Bevölkerung, werden regelmäßig Ziel von Angriffen.
Ein schwerer Selbstmordanschlag traf am Freitag ein schiitisches Gemeindehaus in einem Vorort von Islamabad, bei dem über 30 Menschen ums Leben kamen und etwa 170 verletzt wurden. Die Terrororganisation Islamischer Staat (IS) hat sich zu dieser Tat bekannt. Die Explosion ereignete sich während des Freitagsgebets, zu dem viele Menschen versammelt waren. Der Attentäter zündete einen Sprengstoffgürtel und richtete großen Schaden an. Verteidigungsminister Khawaja Asif beschuldigte Indien für den Anschlag, aber diese Anschuldigung wurde von Indien als haltlos zurückgewiesen. Mehrere Verdächtige wurden festgenommen, darunter auch Familienangehörige des Täters. Die Schiiten in Pakistan, eine Minderheit im überwiegend sunnitischen Land, sind wiederholt Ziel von terroristischen Angriffen geworden.
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