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Spannungen um Hisbollah-Entwaffnung im Libanon
Die libanesische Regierung behauptet, die erste Phase der Entwaffnung der Hisbollah abgeschlossen zu haben.
Wichtige Fakten
- • Die libanesische Regierung behauptet, die erste Phase der Entwaffnung der Hisbollah abgeschlossen zu haben.
- • Israel und einige Experten bezweifeln die Umsetzung dieser Entwaffnung.
- • Hisbollah wird beschuldigt, ihr Raketenarsenal im Südlibanon wieder aufzubauen.
- • Die libanesische Regierung vermeidet direkte Konflikte mit der Hisbollah, um einen Bürgerkrieg zu verhindern.
- • Es gibt Befürchtungen über erneute Angriffe und Konflikte in der Region.
Die libanesische Regierung hat erklärt, die erste Phase der Entwaffnung der Hisbollah, einer vom Iran unterstützten Miliz im Südlibanon, abgeschlossen zu haben. Diese Aussage wird von der israelischen Regierung sowie von Experten und Bürgern in Grenznähe allerdings hinterfragt. Israels Premierminister Netanjahu betonte, dass die bisherigen Bemühungen des Libanons nicht ausreichen. Verteidigungsexperten weisen darauf hin, dass die libanesische Armee nicht gegen die Hisbollah in schiitischen Dörfern vorgehe, um einen möglichen Bürgerkrieg zu vermeiden. Experten und Bewohner im Norden Israels befürchten, dass die Hisbollah ihr Raketenarsenal erneut aufstockt, was zu weiteren Spannungen führen könnte. Gleichzeitig gibt es internationale Mahnungen, vorsichtig zu reagieren und diplomatische Strategien, insbesondere im Iran, zu verfolgen, um die Situation zu deeskalieren.
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