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International 03.02.2026, 17:46 Aktualisiert: 03.02.2026, 23:04

Grenzübergang Rafah: Neue Entwicklungen bei Rückkehr von Palästinensern

Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wurde nach fast zweijähriger Schließung wieder geöffnet.

Wichtige Fakten

  • Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen wurde nach fast zweijähriger Schließung wieder geöffnet.
  • 70.000 Palästinenser haben sich für die Rückkehr in den Gazastreifen registriert, aber die tägliche Einreise ist auf 50 Personen begrenzt.
  • Seit Mai 2024 war die Grenze geschlossen und ist nun für den Personenverkehr in beide Richtungen offen.
  • Die Öffnung der Grenze wurde durch komplexe Verhandlungen zwischen Ägypten, Israel und weiteren internationalen Akteuren möglich.
  • Palästinensische Milizen führen Durchsuchungen und Kontrollen an der Grenze durch, in Zusammenarbeit mit israelischen Kräften.
  • Der Wiederaufbau in Gaza hat kaum begonnen, was die Rückkehr für viele risikoreich macht.
Der Grenzübergang Rafah zwischen Ägypten und dem Gazastreifen ist nach fast zwei Jahren Schließung nun teilweise geöffnet. Diese Entwicklung hat es 70.000 registrierten Palästinensern ermöglicht, sich Hoffnung auf eine Rückkehr zu machen, allerdings ist der Prozess der Einreise beschränkt und kompliziert. Täglich dürfen maximal 50 Personen in den Gazastreifen einreisen, was den Rückkehrprozess äußerst langsam macht. Während der Krieg noch andauert und der Wiederaufbau in Gaza ins Stocken geraten ist, wagen einige, wie der aus den Emiraten kommende Alaa Saqallah, die riskante Entscheidung, um bei ihren Familien zu sein. Die angespannte Lage wird weiter durch Berichte über eine lokale palästinensische Miliz kompliziert, die, in Zusammenarbeit mit israelischen Kräften, Kontrollen durchführt. Diese Operation, gekoppelt mit gezielter Beschlagnahme persönlicher Gegenstände durch internationale Beobachter, verdeutlicht die unsichere Zukunft der Flüchtlinge. Des Weiteren nährt sie die Bedenken über die Komplexität der humanitären Lage, die durch internationale Verhandlungen und Differenzen verstärkt wird.

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