Grönland-Streit: Trumps Zollpläne spalten Republikaner – EU prüft Gegenzölle und „Handels-Bazooka“
- • US-Präsident Donald Trump kündigte im Grönland-Streit Strafzölle gegen acht europäische NATO-Staaten an, die Dänemark unterstützen; ab 1. Februar sollen 10% gelten, ab 1. Juni könnten sie auf 25% steigen (tagesschau.de).
- • Trump begründet die Grönland-Politik mit nationaler Sicherheit; zuvor hatte er im Weißen Haus angedeutet, Länder bei fehlender Unterstützung in der Grönland-Frage mit Zöllen „bestrafen“ zu wollen (tagesschau.de).
- • Aus den Reihen der Republikaner kommt scharfe Kritik: Don Bacon nannte die Drohungen gegen Verbündete „unmoralisch“ und warnte, eine Invasion Grönlands könne Trumps Präsidentschaft politisch beenden (tagesschau.de/CNN).
"Die Lage dürfte sich kurzfristig zuspitzen: Am Donnerstag wird beim EU-Sondergipfel eine Linie zu Gegenzöllen und/oder dem Anti-Coercion Instrument erwartet. Parallel könnte ein Urteil des Supreme Court Trumps Spielraum bei Zöllen über Notstandsbefugnisse deutlich einschränken oder bestätigen. Diplomatisch richtet sich der Blick zudem auf Davos (Treffen Trump–Rutte), während in der EU auch neue Instrumente wie eine Digitalabgabe als Druckmittel an Gewicht gewinnen."
Argentiniens Autozulieferer warnen vor Jobverlusten durch EU‑Mercosur-Abkommen – Zölle auf Autoteile sollen fallen
- • Die argentinische Autozuliefererbranche beschäftigt laut Verband rund 50.000 Menschen.
- • Die Importzölle auf Autoteile in den Mercosur-Staaten liegen derzeit bei etwa 14 bis 18 Prozent und sollen im Rahmen des EU-Mercosur-Abkommens schrittweise abgebaut werden.
- • Studien aus dem Jahr 2019 sehen im Worst-Case-Szenario bis zu ein Drittel der Arbeitsplätze in Argentiniens Autobranche gefährdet; Experten halten diese Analysen weiterhin in großen Teilen für relevant, insbesondere falls Zölle in großen Schritten sinken.
"Kurzfristig bleibt die Branche wegen des erwarteten Zollabbaus unter Anpassungsdruck; ob es zu Jobverlusten kommt, hängt laut den weiter als relevant geltenden Worst-Case-Analysen vor allem davon ab, wie schnell und in welchen Schritten Zölle reduziert werden. Gleichzeitig betonen Befürworter wie Jaguaribe das Potenzial gemeinsamer Produktionsketten – deren Nutzen in Argentinien jedoch durch unterschiedliche Nachfrageprofile begrenzt sein könnte."
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