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Irreguläre Migration 2025 deutlich gesunken – Frontex-Zahlen bestätigen Rückgang
Im Jahr 2025 registrierte die EU rund 178.000 irreguläre Einreisen – der niedrigste Wert seit 2021 (Quelle: Frontex / Tagesschau, Stand 15.01.2026).
Wichtige Fakten
- • Im Jahr 2025 registrierte die EU rund 178.000 irreguläre Einreisen – der niedrigste Wert seit 2021 (Quelle: Frontex / Tagesschau, Stand 15.01.2026).
- • Das sind etwa 26 % weniger irreguläre Grenzübertritte im Vergleich zu 2024 und weniger als die Hälfte der Einreisen von 2023.
- • Die zentrale Mittelmeerroute bleibt die wichtigste Einreise-Route, vor allem mit Ankünften an der italienischen Küste.
- • Rund 60 % weniger Menschen kamen 2025 über die Westafrika-Route (Mauretanien, Marokko, Senegal → Kanaren → Spanien).
- • Die östliche Mittelmeerroute (über die Türkei nach Griechenland und Zypern) verzeichnete etwa ein Drittel weniger Einreisen.
- • Ausnahme: Ankünfte auf der griechischen Insel Kreta haben sich 2025 verdreifacht.
- • Libyen blieb 2025 das am häufigsten genutzte Ausgangsland für Überfahrten nach Europa.
- • Frontex schreibt einen Teil des Rückgangs Migrations- und Kooperationsabkommen mit nordafrikanischen Staaten (z. B. Tunesien, Algerien, Ägypten) zu; dort wurden Küstenwachen gestärkt und Schleusernetzwerke bekämpft.
- • Lokale Behörden melden weiterhin überfüllte Aufnahmeeinrichtungen, mangelhafte sanitäre Bedingungen und finanzielle Überforderung.
- • Frontex-Exekutivdirektor Hans Leijtens sagte: 'Der Trend geht in die richtige Richtung, aber die Risiken verschwinden nicht.'
- • Der EU-Pakt für Migration und Asyl tritt im Juni 2026 vollständig in Kraft und sieht u. a. verstärkten Grenzschutz unter Frontex-Koordination, schnellere Asylverfahren an den Außengrenzen, beschleunigte Abschiebungen sowie eine digitale EU-weite Erfassung von Ein- und Ausreisen vor.
Aktuelle Zahlen der EU-Grenzschutzagentur Frontex, wie sie dem ARD-Studio Brüssel/Tagesschau vorliegen (Stand 15.01.2026), bestätigen einen deutlichen Rückgang der irregulären Migration in die EU für 2025. Demnach kamen knapp 178.000 Menschen ohne gültige Papiere oder Aufenthaltsgenehmigung in die Union – rund 26 % weniger als 2024 und weniger als die Hälfte der Einreisen von 2023. Die zentrale Mittelmeerroute bleibt die wichtigste Einreisestrecke, hauptsächlich mit Ankünften an der italienischen Küste; Libyen ist weiterhin der häufigste Ausgangspunkt. Markante Rückgänge verzeichnete Frontex vor allem auf der Westafrika-Route (etwa −60 %) und der östlichen Mittelmeerroute (rund −33 %). Eine auffällige Ausnahme bilden die Ankünfte auf der griechischen Insel Kreta, die 2025 deutlich zunahmen und sich verdreifachten. Frontex führt einen Teil des Rückgangs auf Migrations- und Kooperationsabkommen mit nordafrikanischen Staaten zurück, durch die lokale Küstenwachen gestärkt und Schleusernetzwerke bekämpft wurden. Zugleich klagen lokale Behörden über überfüllte Aufnahmeeinrichtungen, mangelhafte sanitäre Bedingungen und finanzielle Überforderung. Frontex-Chef Hans Leijtens würdigte die Entwicklung als 'in die richtige Richtung', mahnte aber zur Vorsicht: Die Risiken blieben bestehen. Mit dem vollständigen Inkrafttreten des EU-Pakts für Migration und Asyl im Juni 2026 ist mit einem verstärkten Grenzmanagement, schnelleren Asylverfahren und einer digitalen EU-weiten Erfassung von Ein- und Ausreisen zu rechnen, wodurch 2026 als entscheidendes Jahr für die Steuerung der Migration in die EU gilt.
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