Israel hat den Zugang zu Strom und Wasser für Einrichtungen der UNRWA gesetzlich verboten.
Mehr als 48.000 Schülerinnen und Schüler sind von einem sofortigen Bildungsentzug bedroht.
Rund 900.000 Patienten könnten keine Gesundheitsdienstleistungen mehr erhalten.
Israel beschuldigt die UNRWA, von der Hamas infiltriert zu sein.
Eine interne Untersuchung ergab, dass 9 von 13.000 Mitarbeitern im Gazastreifen an einem Terrorangriff beteiligt waren.
Ein Gutachten des Internationalen Gerichtshofs empfiehlt Israel, die Arbeit von UNRWA zu unterstützen, dies ist jedoch nicht rechtlich bindend.
Die Beschlagnahmung von UN-Einrichtungen ohne vorherige Warnung ist ein Verstoß gegen internationales Recht laut UNRWA.
Die Berufsschule in Kalandia bei Ramallah, die seit mehr als 70 Jahren existiert, ist unmittelbar von den Maßnahmen betroffen.
Israelische Sicherheitskräfte könnten Einrichtungen der UNRWA ohne Vorwarnung stürmen.
Die Arbeitslosigkeit im Westjordanland ist hoch, was die Situation der betroffenen Schüler verschärft.
Ausblick
"Die Umsetzung der verschärften Gesetze könnte zu einer humanitären Krise führen, da hunderttausende Menschen ihren Zugang zu Bildung und Gesundheitsversorgung verlieren könnten. Die internationale Gemeinschaft beobachtet die Entwicklungen mit wachsender Besorgnis."