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Klima 18.01.2026, 16:39 Aktualisiert: 18.01.2026, 20:09

Chile ruft Katastrophenzustand aus: Waldbrände fordern mindestens 16 Tote

Präsident Gabriel Boric hat in den Regionen Ñuble und Biobío wegen anhaltender Waldbrände den Katastrophenzustand ausgerufen.

Wichtige Fakten

  • Präsident Gabriel Boric hat in den Regionen Ñuble und Biobío wegen anhaltender Waldbrände den Katastrophenzustand ausgerufen.
  • Mindestens 16 Menschen wurden als tot bestätigt; rund 20.000 Personen wurden evakuiert.
  • In der Nähe der Küstenstadt Concepción zerstörte ein besonders gefährlicher Brand nach Behördenangaben etwa 250 Häuser.
  • Nach Angaben der Forstbehörde Conaf kämpften Einsatzkräfte landesweit gegen 24 Brände; als am bedrohlichsten gelten die Feuer in Ñuble und Biobío.
  • Hitze und starker Wind verschärfen die Lage; für weite Teile des Landes gelten Hitzewarnungen mit erwarteten Temperaturen bis 38 Grad.
Chiles Präsident Gabriel Boric hat in den Regionen Ñuble und Biobío den Katastrophenzustand verhängt, da dort schwere Waldbrände wüten. Mindestens 16 Menschen sind nach offiziellen Angaben gestorben, rund 20.000 wurden evakuiert. Besonders gefährlich ist ein Feuer in trockenen Wäldern nahe der Küstenstadt Concepción, das laut Katastrophenschutz etwa 250 Häuser zerstört hat; lokale Medien zeigen ausgebrannte Autos in Straßen. Die Forstbehörde Conaf meldete am Sonntag insgesamt 24 Brände im Land, die größten Risiken bestünden in Ñuble und Biobío. Bisher seien dort etwa 20.000 Hektar betroffen. Starker Wind und sommerliche Hitze erschweren die Löscharbeiten; in großen Landesteilen gelten Hitzewarnungen mit bis zu 38 Grad. Chile erlebt seit Jahren verheerende Brände, begünstigt durch anhaltende Dürre.

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