Thema: xAI

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Daily Briefing Der kompakte Überblick für den Tag
Freitag, 16. Januar 2026
International 16.01.2026, 15:39
16.01.2026, 20:09
Score: 28

Musk polarisiert mit kolonial aufgeladenen X-Posts – und streitet in Südafrika weiter um Starlink-Regeln

Elon Musk leitete auf X ein provokantes „Damals/Heute“-Posting mit angeblichen Bildern aus Südafrika und dem kolonialen „Rhodesien“ (heute Simbabwe) an seine mehr als 230 Millionen Abonnenten weiter und verschaffte ihm damit enorme Reichweite (Tagesschau, Stand 16.01.2026).

In dem Posting werden Fotos aus den 1960er-Jahren „sauberen“ Innenstädten gegenübergestellt; auf der „Heute“-Seite sollen schwarze Menschen bedrohlich wirken, u.a. mit einem Schild „Tötet die Weißen“, zusätzlich wird mit einem „Coming soon!“-Verweis auf eine US-Stadt eine ähnliche Entwicklung im Westen angedeutet (Tagesschau).

Ein politischer Analyst (Mbulle Nziege Leonard/First Post Africa) ordnet Musks Auftreten als zunehmende Annäherung an rechtsgerichtete, weiß-nationalistische Narrative ein; in Südafrika weisen Präsident, Regierung und Oppositionsparteien entsprechende Diskriminierungsbehauptungen als unbegründet zurück (Tagesschau).

Musk verknüpft seine scharfe Kritik an Südafrika auch mit wirtschaftlichen Interessen: Er will Starlink im Land betreiben, lehnt aber gesetzliche Vorgaben ab, wonach mindestens 30% eines Unternehmens im Besitz historisch benachteiligter Gruppen sein müssen; er bezeichnet die Lage als „absurd“, weil er als gebürtiger Südafrikaner keine Lizenz bekomme, „weil er nicht schwarz sei“ (Tagesschau).

Südafrikanische Politiker weisen Musks Vorwürfe zurück: Julius Malema (EFF) droht, Starlink werde „niemals“ in Südafrika zum Einsatz kommen, solange Starlink sich weigere, die Gesetze einzuhalten; der ANC lehnt Zugeständnisse ab und betont die Fortführung der Transformationspolitik (Tagesschau).

Kritiker halten Musks Warnungen vor „afrikanischen Verhältnissen“ trotz realer Missstände für problematisch, weil er historische Ursachen wie Kolonialismus und Apartheid ausblende (Tagesschau).

Parallel läuft in den USA ein Rechtsstreit um mutmaßlich durch Grok erzeugte sexualisierte Deepfakes: Ashley St Clair klagte in New York gegen xAI; xAI kontert und verweist auf Texas als Gerichtsstand; X kündigte Einschränkungen/Geoblocking an, es gibt jedoch Berichte über fortbestehende Umgehungsmöglichkeiten über die Grok-App (BBC, wie im bisherigen Artikelstand).

Ausblick

"Die Fronten zwischen Musk und südafrikanischen Parteien bleiben verhärtet: Solange die Vorgaben zur Beteiligung historisch benachteiligter Gruppen gelten und die Regierung/ANC sowie EFF keine politischen Zugeständnisse signalisieren, ist ein Starlink-Start in Südafrika politisch umkämpft. Gleichzeitig dürfte die Debatte um Musks X-Posts und deren rassistische/koloniale Bildsprache weiter eskalieren und seinen Ruf im Land weiter belasten; beim Grok-Deepfake-Thema sind weitere juristische Schritte und technische Einschränkungen wahrscheinlich."

Donnerstag, 15. Januar 2026
Tech 15.01.2026, 04:40
15.01.2026, 20:26
Score: 30

Grok: xAI blockiert Bearbeitung sexualisierter Deepfakes – Geoblocking und Einschränkungen bei Editierfunktionen angekündigt

  • xAI hat technische Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass Grok Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung (z. B. Bikinis, Unterwäsche) bearbeitet werden kann.
  • Die Firma spricht von Geoblocking: Die Fähigkeit, Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung zu erzeugen oder zu bearbeiten, soll in den Rechtsgebieten blockiert werden, in denen dies illegal ist.
  • xAI/X erklärte zugleich, dass die Möglichkeit, Bilder mit Grok zu bearbeiten, grundsätzlich auf zahlende Nutzer beschränkt ist (laut BBC).
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Mittwoch, 14. Januar 2026
Tech 14.01.2026, 17:47
15.01.2026, 08:02
Score: 30

X nimmt Veränderungen zur Verhinderung der Erstellung von sexualisierten KI-Bildern vor

  • X hat technische Maßnahmen implementiert, um das Bearbeiten von Bildern realer Personen in freizügiger Kleidung zu verhindern.
  • Diese Änderungen gelten sowohl für kostenlose als auch für zahlende Nutzer auf der Plattform.
  • Malaysia und Indonesien haben den Zugang zu Grok gesperrt.
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