Teilen:
Grok: xAI blockiert Bearbeitung sexualisierter Deepfakes – Geoblocking und Einschränkungen bei Editierfunktionen angekündigt
xAI hat technische Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass Grok Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung (z. B. Bikinis, Unterwäsche) bearbeitet werden kann.
Wichtige Fakten
- • xAI hat technische Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass Grok Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung (z. B. Bikinis, Unterwäsche) bearbeitet werden kann.
- • Die Firma spricht von Geoblocking: Die Fähigkeit, Bilder realer Personen in freizügiger Kleidung zu erzeugen oder zu bearbeiten, soll in den Rechtsgebieten blockiert werden, in denen dies illegal ist.
- • xAI/X erklärte zugleich, dass die Möglichkeit, Bilder mit Grok zu bearbeiten, grundsätzlich auf zahlende Nutzer beschränkt ist (laut BBC).
- • Berichten zufolge waren in den vergangenen Wochen Tausende sexualisierte KI-Bilder von Frauen auf X/Grok aufgetaucht; darunter sollen auch anzügliche Darstellungen von Minderjährigen gewesen sein.
- • Die EU, verschiedene nationale Behörden und der US-Bundesstaat Kalifornien haben Ermittlungen gegen xAI eingeleitet; Ofcom führt eine formelle Untersuchung im Vereinigten Königreich durch.
- • Malaysia und Indonesien hatten den Zugang zu Grok bereits gesperrt.
- • Kritiker und Betroffene bewerten die Änderungen als verspätet und heben hervor, dass der bereits verursachte Schaden (Vorzeigen und Verbreitung manipulierten Materials) nicht rückgängig gemacht wird.
- • Es bleibt unklar, wie Geo-Blocks technisch durchgesetzt werden sollen und ob sie sich durch VPNs oder andere Umgehungsmethoden aushebeln lassen.
- • Ofcom hat angekündigt, die Vorwürfe weiter zu untersuchen; falls X nicht gesetzeskonform handelt, könnte Ofcom gerichtlich eine Sperrung über Internetanbieter in Großbritannien anstreben.
- • Elon Musk hatte zuvor die Verantwortung für die Erstellung der Bilder teilweise auf Nutzer geschoben und selbst umstrittene AI-Bilder (u. a. eines britischen Politikers im Bikini) verbreitet.
Elon Musks KI-Plattform Grok hat nach einem öffentlichen Aufschrei technische Maßnahmen angekündigt, um zu verhindern, dass reale Fotos von Menschen in freizügiger Kleidung mittels des Chatbot-Modells bearbeitet werden. xAI spricht dabei von Geoblocking: Die Funktion, reale Personen in Bikinis, Unterwäsche oder ähnlicher Aufmachung darzustellen, soll in den Rechtsgebieten blockiert werden, in denen dies gesetzlich verboten ist. Zudem betont X/xAI, dass Bildbearbeitungsfunktionen auf der Plattform grundsätzlich nur zahlenden Nutzern zur Verfügung stehen sollen (laut BBC-Angaben).
Die Ankündigung folgt Berichten über Tausende sexualisierte, mit Grok erzeugte Bilder, unter denen Medienberichten zufolge auch anzügliche Darstellungen von Minderjährigen aufgetaucht sind. Daraufhin haben die Europäische Union, mehrere nationale Behörden und der US-Bundesstaat Kalifornien Untersuchungen gegen xAI eingeleitet; Ofcom führt im Vereinigten Königreich eine förmliche Untersuchung. Länder wie Malaysia und Indonesien hatten den Zugang zu Grok bereits gesperrt.
Betroffene, Kampagnenorganisationen und Wissenschaftler begrüßen die Maßnahme als Schritt in die richtige Richtung, kritisieren aber, dass die Reaktion zu spät komme und die Plattform den bereits entstandenen Schaden nicht rückgängig machen könne. Ofcom und die britische Regierung sehen die Ankündigung zwar positiv, betonen jedoch, dass die Prüfung fortlaufe. Unklar ist, wie X/xAI die Geo-Blocks technisch durchsetzen und Missbrauch verhindern will; Experten warnen, Nutzer könnten versuchen, Sperren zu umgehen (z. B. per VPN). Zugleich sorgt das Verhalten von Elon Musk in der öffentlichen Debatte (etwa das Teilen provokanter AI-Bilder) für zusätzliche Kritik.
Kurz: xAI hat zugesagt, sexualisierte Editierungen realer Personen technisch zu blockieren und die Editierfunktion auf zahlende Nutzer zu beschränken, doch zentrale Fragen zur Durchsetzung, möglichen Umgehungen und zu rechtlichen Konsequenzen sind weiterhin offen. Die Lage bleibt daher rechtlich, politisch und technisch volatil.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.