AfD gründet Jugendorganisation Generation Deutschland in Hessen
Wichtige Fakten
- • 50 junge Mitglieder gründeten den Landesverband in Fulda.
- • Nafiur Rahman wurde mit 94% der Stimmen zum Vorsitzenden gewählt.
- • Die Generation Deutschland ersetzt die aufgelöste Junge Alternative.
- • Der hessische Verfassungsschutz stuft die AfD als rechtsextremen Verdachtsfall ein.
- • Mitglieder der Jugendorganisation dürfen maximal 35 Jahre alt sein.
Gründung der Jugendorganisation
In Fulda haben 50 junge Mitglieder der Alternative für Deutschland (AfD) den Landesverband der neuen Jugendorganisation Generation Deutschland (GD) in Hessen gegründet. Zum Vorsitzenden wurde der 27-jährige Nafiur Rahman gewählt, der 47 von 50 Stimmen erhielt. Die GD ersetzt die Junge Alternative (JA), die sich bundesweit aufgelöst hatte, nachdem der Verfassungsschutz sie als rechtsextrem eingestuft hatte.
Politische Ausrichtung und Kontroversen
Die Generation Deutschland ist rechtlich und organisatorisch ein Teil der AfD, was der Mutterpartei mehr Kontrolle ermöglicht. Bei der Gründung betonten Redner wie GD-Bundesvorsitzender Jean Pascal Hohm patriotische Themen und lehnten Kompromisse in Identitätsfragen ab. Die hessische AfD wird vom Landesamt für Verfassungsschutz als rechtsextremistischer Verdachtsfall geführt, und Kritiker wie Hessens CDU-Innenminister Roman Poseck werfen der GD vor, in eine rechtsextreme Richtung zu marschieren.
Zukunftsperspektiven
AfD-Co-Landeschef Robert Lambrou äußerte die Erwartung, dass die Mitgliederzahlen in den kommenden Jahren steigen werden. Die GD soll künftige Funktions- und Mandatsträger ausbilden, wobei die Satzung vorsieht, dass Mitglieder vor einer politischen Karriere mindestens fünf Jahre in einem bürgerlichen Beruf gearbeitet haben müssen. Derzeit sind knapp 170 junge Menschen aus Hessen im GD-Bundesverband organisiert.
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