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Politik 28.01.2026, 14:55 Aktualisiert: 28.01.2026, 23:08

AfD-internes Treffen mit rechtsextremem Aktivisten sorgt für parteiinterne Spannungen

AfD-Politiker Stefan Möller und Robert Teske trafen Martin Sellner im Thüringer Landtag.

Wichtige Fakten

  • AfD-Politiker Stefan Möller und Robert Teske trafen Martin Sellner im Thüringer Landtag.
  • Sellner ist eine zentrale Figur der rechtsextremen Identitären Bewegung.
  • Die AfD hat eine Unvereinbarkeitsliste mit der Identitären Bewegung.
  • Eine zu starke Nähe zu Sellner könnte ein Parteiverbotsverfahren gegen die AfD begünstigen.
  • Der AfD-Bundesvorstand, inklusive Alice Weidel, hatte zum Abstand von Sellner geraten.
  • Ein Gerichtsbeschluss hat Sellners „Remigrationskonzept“ als verfassungswidrig eingestuft.
  • Die Veranstaltung in Thüringen wurde von der AfD-Führung nicht genehmigt.
Ein erneutes Treffen von AfD-Abgeordneten mit dem als rechtsextrem eingestuften Aktivisten Martin Sellner hat innerhalb der Partei für erhebliche Diskussionen gesorgt. Trotz eines offiziellen Unvereinbarkeitsbeschlusses und mehrfacher Abmahnungen durch die Parteispitze trafen sich die Bundestagsabgeordneten Stefan Möller und Robert Teske im Thüringer Landtag mit Sellner. Die Begegnung, die als internes Treffen bezeichnet wurde, fand dennoch mediale Aufmerksamkeit, da davon Bilder in Sozialen Medien veröffentlicht wurden. Die AfD-Führung um Alice Weidel und Tino Chrupalla steht aufgrund dieser Ereignisse in der Kritik, ihre Durchsetzungskraft und Kontrolle innerhalb der Partei zu verlieren. Differenzen, insbesondere in Bezug auf den Umgang mit rechtsextremen Ideologien und Persönlichkeiten, zeigen sich immer deutlicher. Der AfD-Bundesvorstand plant nun, über diese Treffen zu beraten um eine klare Position zu finden.

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