Australien: Israelische Botschaft weist Misshandlungsvorwürfe auf Gaza-Flottille zurück
Wichtige Fakten
- • Verteidigungsminister Marles befragt zu möglichen Sanktionen gegen Israel.
- • Israelische Botschaft weist Misshandlungs- und sexuelle Übergriffe kategorisch zurück.
- • Sydney erwartet Rückkehr von IS-verknüpften Frauen und Kindern aus Syrien.
- • NT-Polizei erhebt keine Anklage nach Tod von Kumanjayi White.
- • Mutter im Fall des Todes ihrer vierjährigen Tochter angeklagt.
Israel-Kontroverse im Parlament
In einer geschlossenen Fraktionssitzung der regierenden Labor-Partei wurde Verteidigungsminister Richard Marles mit Fragen zur Unterstützung der israelischen Regierung konfrontiert. Abgeordnete forderten eine Verschärfung der Sanktionen gegen Israel, insbesondere nach der Behandlung von Flottillen-Aktivisten, die australische Staatsbürger umfasst. Marles betonte, Außenministerin Penny Wong habe Israel bereits kritisiert, darunter das Verhalten von Minister Itamar Ben-Gvir. Die Teilnahme Australiens am F-35-Kampfjet-Programm sei aufgrund von Vertragsverpflichtungen schwer einzuschränken; Canberra habe jedoch seit Oktober 2023 keine Waffen oder Militärteile nach Israel exportiert.
Rückkehr von IS-Familien
Die australischen Behörden bereiten sich auf die Ankunft von Frauen und Kindern vor, die mit dem Islamischen Staat in Verbindung stehen. In Sydney und Melbourne werden keine Festnahmen erwartet; die Rückkehrer erhalten vom Departement für Gesundheit und Zusammenarbeit Unterstützung. Die Gruppe umfasst unter anderem Nesrine, Sumaya und Aminah Zahab sowie Hyam Raad mit ihren Kindern. Der Geheimdienst AFP ist am Flughafen präsent.
Coronial-Anhörung im Fall Kumanjayi White
Nachdem die Northern Territory Police keine Anklage gegen zwei Polizisten im Dienst erhoben hat, bestätigte das Gericht eine virtuelle Anhörung am 15. Juni im Zusammenhang mit White’s Tod im Mai letzten Jahres. Der Direktor der Staatsanwaltschaft sah keine ausreichenden Beweise für eine erfolgreiche Verfolgung.
Mutter angeklagt
Bei Brisbane wurde eine 31-jährige Mutter nach dem Tod ihrer vierjährigen Tochter des Mordes angezahlt. Zwei weitere Kinder im Haus blieben unverletzt und sind bei Familienmitgliedern. Die Beschuldigte wurde für den Dienstagnachmittag vor dem Magistratsgericht Ipswich vorgeladen.
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