Australien: Regierung und Opposition nähern sich bei Glücksspielwerbung an
Wichtige Fakten
- • Einigung über Beschränkungen für Glücksspiel-Anreize geplant.
- • Regierung will Werbung zielgerichteter gestalten und Kinder schützen.
- • Koalition und Regierung verhandeln über NDIS und Nachrichten-Anreize.
- • Inquiry empfahl Verbot aller Online-Glücksspiel-Anreize 2023.
- • Experten berichteten von Kokain und Prostituierten für Großwetter.
Annäherung im Streit um Glücksspielreform
Australiens Premierminister Anthony Albanese und Oppositionsführer Angus Taylor haben sich in Canberra getroffen, um eine Einigung über strengere Regeln für Glücksspielwerbung zu erzielen. Albanese kündigte an, die Regierung werde Anreize für Glücksspieler begrenzen, die darauf abzielen, Verluste zu maximieren. Zudem sollen neue, noch unbekannte Regeln für Werbung eingeführt werden, die Kinder besser schützen sollen.
Reaktionen und Kritik
Während Koalitionsquellen das Treffen als "sehr positiv" bezeichneten, blieb eine endgültige Bestätigung aus. Kritik kommt von den Grünen und einigen Liberalen, die ein Opt-in-Modell für Werbung auf Streaming-Plattformen fordern. Die Grünen-Senatorin Sarah Hanson-Young warnte Taylor davor, dem Druck nachzugeben. Auch die Branche warnt vor Verlagerung ins Ausland.
Hintergrund der Debatte
Die Debatte wurde durch Enthüllungen über illegale Drogen, Alkohol und Sexarbeiterinnen als Anreize für Großwetter angeheizt. Ein parlamentarischer Untersuchungsausschuss empfahl 2023 bereits ein Verbot aller Online-Glücksspiel-Anreize. Eine Einigung soll noch in dieser Woche erzielt werden.
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