Wöchentliche Müllabfuhr: Liberale in Victoria versprechen Rückkehr zum alten System
Wichtige Fakten
- • Victorianische Liberale versprechen wöchentliche Müllabfuhr, wenn sie die Wahl gewinnen.
- • 33 Räte haben auf zweiwöchentliche Abholung umgestellt, 16 Millionen Dollar Ersparnis möglich.
- • Kritiker befürchten höhere Kosten und Umweltbelastung durch vermehrte Methanemissionen.
- • Mehrere Räte verzeichnen weniger Müll durch Umstellung auf zweiwöchentliche Abholung.
- • Bereits früher forderte die Opposition die Überprüfung der Mülldeponie-Steuer.
Einigung im Wahlkampf
Die Victorianischen Liberalen haben angekündigt, im Falle eines Wahlsiegs die wöchentliche Müllabfuhr wieder einzuführen. Oppositionsführerin Jess Wilson bezeichnete das derzeitige zweiwöchentliche System in ihrer Region als „widerlich“. 33 Räte in Victoria sind bereits umgestellt, was zu Einsparungen von 16 Millionen Dollar für die Steuerzahler führen soll.
Widerstand gegen Änderungen
Bürgermeister Wes Gault aus Boroondara argumentiert, dass die Änderung jährlich 3 Millionen Dollar mehr kosten würde und die Fortschritte in der Mülltrennung gefährde, da derzeit 70 Prozent des Abfalls der Wertstofftonne zugeführt werden. Er verweist auf die staatliche Deponiesteuer als Hauptkostentreiber.
Einfluss auf die Umwelt
Die Umstellung auf zweiwöchentliche Abholung wurde eingeführt, um die Einführung der wöchentlichen Grüntonnen für organische Abfälle zu fördern. Mehrere Räte sehen dies als wichtigen Schritt zur Reduzierung von Methanemissionen und zur Verbesserung der Recyclingquoten.
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