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International 26.01.2026, 13:54 Aktualisiert: 26.01.2026, 23:06

US-Behörden könnten in Asylfall des chinesischen Videobloggers Guan Heng nachgeben

Guan Heng, ein chinesischer Videoblogger, dokumentierte mutmaßliche Internierungslager für Uiguren in Xinjiang und floh 2021 in die USA, um Asyl zu beantragen.

Wichtige Fakten

  • Guan Heng, ein chinesischer Videoblogger, dokumentierte mutmaßliche Internierungslager für Uiguren in Xinjiang und floh 2021 in die USA, um Asyl zu beantragen.
  • Er wurde im August 2025 von der US-Einwanderungsbehörde ICE inhaftiert und ihm droht die Abschiebung nach China.
  • Menschenrechtsorganisationen befürchten Verfolgung und Folter bei einer Abschiebung.
  • Heng hat Aufnahmen von Gebäuden und Wachtürmen in Xinjiang veröffentlicht, die er selbst als Konzentrationslager bezeichnet.
  • Heng orientierte sich bei seinen Recherchen an Satellitenbildern von Buzzfeed und verglich diese mit seinen eigenen Aufnahmen.
  • Sophie Richardson von Chinese Human Rights Defenders fordert die US-Behörden auf, Heng Asyl zu gewähren.
Guan Heng, der chinesische Videoblogger, der für seine Dokumentationen über mutmaßliche Internierungslager für Uiguren in Xinjiang bekannt ist, sieht sich in den USA weiterhin der drohenden Abschiebung nach China ausgesetzt. Nachdem er 2021 in die USA geflohen war, um Asyl zu beantragen, befindet er sich nun in Abschiebehaft und wurde von der US-Einwanderungsbehörde ICE im August 2025 festgenommen. Trotz internationaler Proteste von Menschenrechtsorganisationen, die auf seine persönliche Gefahr bei einer Rückkehr nach China hinweisen, bleibt seine Zukunft ungewiss. Der Blogger hatte Aufnahmen von verdächtigen Lagergebäuden in Xinjiang gemacht und diese mit Satellitenbildern verglichen, wobei er auf das Risiko einer Strafverfolgung in China hingewiesen hatte.

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