Berater warnen vor Aktionismus in der Energiekrise und setzen auf Diversifizierung
Wichtige Fakten
- • Berater lehnen Subventionen wie Tankrabatte als kurzfristigen Aktionismus ab.
- • Sie empfehlen Diversifizierung der Energieversorgung und Prüfung von Fracking.
- • Gasspeicherstrategie muss überprüft werden, um mögliche Winterprobleme zu vermeiden.
- • Längerer Iran-Konflikt könnte Inflation und Wirtschaftswachstum weiter belasten.
Berater warnen vor kurzfristigen Maßnahmen
Die wissenschaftlichen Berater von Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) haben in einem Kurzgutachten vor "kurzfristigem Aktionismus" wie Subventionen für Energiepreise gewarnt, da Preissignale in Knappheitszeiten wichtig seien, um den Konsum zu drosseln.
Empfehlungen zur Diversifizierung und heimischen Förderung
Die Berater raten zu einer Diversifizierung der Energieversorgung, einschließlich der Ausweitung der heimischen Gasförderung und Prüfung von Fracking, um ethische Fragen bei Importen zu adressieren, und fordern eine Überprüfung der Gasspeicherstrategie, wobei sie auf mögliche Winterprobleme bei niedrigen Füllständen hinweisen.
Auswirkungen des Iran-Konflikts und wirtschaftliche Perspektiven
Die Dauer des Iran-Konflikts könnte Inflation und Wachstum beeinträchtigen, mit möglichen Zinserhöhungen der EZB, während Ifo-Präsident Clemens Fuest optimistisch bleibt, dass Deutschland die Krise gut übersteht, da die Abhängigkeit von Öl gesunken ist.
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