Berlins Digitalisierungsstaatssekretär Hundt unter Ermittlungen
Wichtige Fakten
- • Staatsanwaltschaft Dresden ermittelt gegen Matthias Hundt.
- • Verdacht auf Insolvenzverschleppung und nicht gezahlte Sozialbeiträge.
- • Schadenssumme beläuft sich auf knapp zwei Millionen Euro.
- • Drei Firmen Hundts in Insolvenz, darunter SDC und HuBroCo.
Ermittlungen gegen Berliner Staatssekretär
Die Staatsanwaltschaft Dresden hat ein Ermittlungsverfahren gegen Matthias Hundt eingeleitet, den neu ernannten Staatssekretär für Digitalisierung in Berlin. Es bestehe der Verdacht auf Insolvenzstraftaten, darunter nicht gezahlte Sozialversicherungsbeiträge und Insolvenzverschleppung. Die Schadenssumme beläuft sich auf knapp zwei Millionen Euro.
Mehrere Firmenpleiten
Insgesamt drei von Hundts Firmen gerieten in finanzielle Schieflage. Die SDC Sachsen Digital Consulting GmbH meldete Insolvenz an, wobei Gläubiger Krankenkassen den Antrag stellten. Auch die HuBroCo GmbH und die Humboldt Capture Germany GmbH sind insolvent. Hundt selbst stand als Geschäftsführer in der Verantwortung.
Unstimmigkeiten im Lebenslauf
In seinem Lebenslauf gab Hundt eine Dozententätigkeit an der SRH Hochschule Berlin von 2019–2026 an. Die Hochschule bestätigte lediglich einen Lehrauftrag im Wintersemester 2019/2020 in Dresden. Der Eintrag wurde nach Bekanntwerden korrigiert.
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