Bombenanschlag in Kolumbien: 14 Tote vor Präsidentschaftswahl
Wichtige Fakten
- • Mindestens 14 Zivilisten getötet, 38 Verletzte.
- • Sprengstoff fiel auf einen Kleinbus in Cajibío.
Anschlag mit vielen Opfern
Einen Monat vor der Präsidentschaftswahl in Kolumbien sind bei einem Bombenanschlag im Ort Cajibío im Südwesten des Landes mindestens 14 Menschen getötet und 38 verletzt worden, darunter fünf Minderjährige. Medienberichten zufolge fiel ein Sprengstoffzylinder auf einen Kleinbus und explodierte. Der Gouverneur von Cauca, Octavio Guzmán, sprach von einer „Tragödie“ und forderte entschlossene Maßnahmen.
Politische Reaktionen
Präsident Gustavo Petro bezeichnete die Tat als Terrorismus und machte Dissidenten der früheren Farc-Guerilla verantwortlich, die das Friedensabkommen von 2016 nicht anerkennen. Die Zeitung El Tiempo berichtete, bewaffnete Männer hätten zuvor Fahrzeuge gestoppt.
Wahlkontext
Der Anschlag trifft Kolumbien in einer angespannten Sicherheitslage wenige Wochen vor der Präsidentenwahl am 31. Mai. Bereits am Freitag hatte es eine Serie koordinierter Angriffe im Westen gegeben, bei denen jedoch keine Todesopfer gemeldet wurden.
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