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Bundeswehr verzeichnet deutlichen Rekrutierungsanstieg trotz Herausforderungen
Zum Ende des Jahres 2025 waren 184.200 aktive Soldaten in der Bundeswehr.
Wichtige Fakten
- • Zum Ende des Jahres 2025 waren 184.200 aktive Soldaten in der Bundeswehr.
- • Verteidigungsminister Pistorius feierte das beste Einstellungsergebnis seit 15 Jahren.
- • Die Anzahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg im Jahr 2025 auf 12.200, was unter dem Ziel von 15.000 liegt.
- • Das NATO-Ziel von 260.000 aktiven Soldaten ist noch nicht erreicht.
- • Knapp jeder vierte Rekrut verlässt die Bundeswehr vorzeitig.
- • Die Bundeswehr plant, die Zahl der freiwillig Wehrdienstleistenden auf 20.000 im Jahr 2026 zu erhöhen.
Zum Ende des Jahres 2025 verzeichnete die Bundeswehr einen bedeutenden Anstieg ihrer aktiven Streitkräfte. Mit 184.200 Soldaten erreichte sie den höchsten Stand seit 12 Jahren. Auch die Anzahl der freiwillig Wehrdienstleistenden stieg auf 12.200, lag allerdings unter dem Ziel von 15.000. Verteidigungsminister Boris Pistorius begrüßte das Rekrutierungsjahr 2025 als das erfolgreichste seit Aussetzung der Wehrpflicht. Trotz dieser Fortschritte bleibt das NATO-Ziel von 260.000 Soldaten eine Herausforderung. Die hohe Abbruchquote, bei der fast jeder vierte Rekrut aussteigt, ist nach wie vor ein Problem. Um dieser Entwicklung entgegenzuwirken, setzt das Verteidigungsministerium auf ein transparentes Erwartungsmanagement und den Ausbau heimatnaher Angebote. Für 2026 wird ein Anstieg der freiwilligen Wehrdienstleistenden auf 20.000 angestrebt.
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