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Wirtschaft 19.06.2026, 08:43 Aktualisiert: 19.06.2026, 18:01

DAX fällt unter 25.000 Punkte – Iran-Deal beflügelt nicht nachhaltig

DAX schließt bei 24.985 Punkten, minus 0,16%.

Wichtige Fakten

  • DAX schließt bei 24.985 Punkten, minus 0,16%.
  • Ölpreise schwanken nach Iran-Deal weiterhin unsicher.
  • Deutsche Erzeugerpreise steigen im Mai um 2,2%.
  • Unicredit sichert sich fast 40% der Commerzbank-Anteile.
  • Straße von Hormus wieder offen, aber Normalisierung fraglich.

DAX schließt knapp unter 25.000 Punkten

Der DAX hat am Freitag die Marke von 25.000 Punkten knapp verfehlt und schloss bei 24.985 Zählern, ein Minus von 0,16 Prozent. Trotz eines positiven Wochenauftakts und einem zwischenzeitlichen Rekordhoch bei 25.508 Punkten belasteten offene Fragen zum Iran-Abkommen die Stimmung. „Der mit Vorsicht zu genießende Friedensdeal hat die Risikoprämie reduziert, aber echte Entwarnung bleibt aus“, kommentierte IG-Analyst Salah-Eddine Bouhmidi.

Ölpreise zeigen sich unsicher

Der Ölpreis schwankte zum Wochenschluss: Brent-Rohöl fiel zwischenzeitlich um über ein Prozent auf 78,79 Dollar, erholte sich dann aber. US-Öl WTI notierte leicht im Minus bei 76,08 Dollar. Unsicherheit bleibt über die künftige Nutzung der Straße von Hormus, die nach der Einigung wieder offen ist. Experten fürchten eine mögliche Erhebung einer „maritimen Dienstleistungsgebühr“ durch Iran, was die freie Schifffahrt untergraben könnte.

Deutsche Erzeugerpreise steigen im Mai

Die deutschen Erzeugerpreise legten im Mai um 2,2 Prozent zum Vorjahr zu – der stärkste Anstieg seit Mai 2023. Steigende Energie- und Produktionskosten dürften sich in höheren Verbraucherpreisen niederschlagen und die Inflation weiter antreiben. Die Aufmerksamkeit der Anleger richtet sich zunehmend auf die längerfristigen wirtschaftlichen Folgen des Nahost-Konflikts.

Unicredit treibt Commerzbank-Übernahme voran

Unicredit hat nach eigenen Angaben fast 40 Prozent der Commerzbank-Anteile gesichert und hält ihr Kaufangebot bis zum 3. Juli aufrecht. Die Commerzbank rät ihren Aktionären weiterhin zur Ablehnung, da kein angemessener Aufschlag geboten werde.

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