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Inland 18.01.2026, 08:51 Aktualisiert: 18.01.2026, 20:08

Leipzig: Rund 3.000 Menschen demonstrieren zum Nahostkonflikt – MDR-Team angegriffen, Polizei im Großeinsatz

In Leipzig nahmen laut Polizei am Samstag rund 3.000 Menschen an Demonstrationen mit unterschiedlichen Positionen zum Nahostkonflikt teil.

Wichtige Fakten

  • In Leipzig nahmen laut Polizei am Samstag rund 3.000 Menschen an Demonstrationen mit unterschiedlichen Positionen zum Nahostkonflikt teil.
  • Ein propalästinensischer Aufzug führte vom Connewitzer Kreuz über die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Innenstadt bis zum Augustusplatz; dort fand eine Abschlusskundgebung statt.
  • Beim propalästinensischen Aufzug wurden Israel-feindliche Parolen skandiert, darunter „Israel bombardieren, nieder mit den Zionisten“.
  • Nach Reporterangaben wurde im propalästinensischen Aufzug Pyrotechnik gezündet; zudem setzte die Polizei das Vermummungsverbot durch. Festnahmen gab es dabei laut Bericht nicht.
  • Ein MDR-Team wurde aus der propalästinensischen Kundgebung heraus angegriffen; laut MDR kam es nach einer vorherigen Verfolgung und einer Eskalation beim Abdrängen zu einem Handgemenge, bei dem ein Security-Mitarbeiter einen Ellenbogenschlag ins Gesicht bekam. Die Polizei schritt ein, nahm Personalien auf und stellte Begleitschutz.
  • Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) war vor Ort und betonte die Gefahr von Linksextremismus.
  • Der angekündigte Demonstrationszug der rechtsextremen „Freien Sachsen“ kam laut Polizei mangels Teilnehmern nicht zustande; angemeldet waren rund 30 Teilnehmende.
  • Laut Versammlungsbehörde waren insgesamt acht Kundgebungen und Demonstrationen angemeldet.
  • Rund 1.000 Polizeibeamte waren laut MDR im Einsatz.
  • Das Connewitzer Kreuz wurde am frühen Samstagabend nach stundenlangen Sperrungen wieder für den Straßenverkehr freigegeben.
  • Die Stadt Leipzig hatte für Connewitz und die Südvorstadt per Allgemeinverfügung ein umfangreiches Waffen- und Vermummungsverbot während des Protestgeschehens verhängt.
In Leipzig haben am Samstag laut Polizei rund 3.000 Menschen in mehreren Versammlungen mit unterschiedlichen Positionen zum Nahostkonflikt demonstriert. Ein propalästinensischer Aufzug zog vom Connewitzer Kreuz über die Karl-Liebknecht-Straße in Richtung Innenstadt bis zum Augustusplatz, wo eine Abschlusskundgebung stattfand. Dabei wurden Israel-feindliche Parolen skandiert, darunter „Israel bombardieren, nieder mit den Zionisten“; nach Reporterangaben wurde zudem Pyrotechnik gezündet. Die Polizei griff ein, um das Vermummungsverbot durchzusetzen, Festnahmen wurden dabei nicht gemeldet. Ein MDR-Team wurde aus der propalästinensischen Kundgebung heraus angegriffen. Nach Angaben eines betroffenen MDR-Reporters seien zuvor zwei Personen dem Team gefolgt und hätten wiederholt ein Plakat vor die Kamera gehalten; als der Sicherheitsdienst sie auf Abstand bringen wollte, sei die Situation eskaliert. Dabei habe ein Security-Mitarbeiter einen Ellenbogenschlag ins Gesicht bekommen. Die Polizei schritt ein, nahm Personalien auf und stellte dem MDR-Team Begleitschutz. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) war vor Ort und verwies auf die Gefahr von Linksextremismus. Der angekündigte Aufzug der rechtsextremen „Freien Sachsen“ kam laut Polizei mangels Teilnehmern nicht zustande; angemeldet waren rund 30 Personen. Insgesamt waren acht Kundgebungen und Demonstrationen registriert. Die Polizei war mit rund 1.000 Beamten im Großeinsatz; am frühen Abend wurde das Connewitzer Kreuz nach stundenlangen Sperrungen wieder für den Verkehr freigegeben. Zusätzlich hatte die Stadt Leipzig für Connewitz und die Südvorstadt per Allgemeinverfügung ein umfangreiches Waffen- und Vermummungsverbot während des Protestgeschehens erlassen.

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