Deutsche Bahn meldet Fortschritte bei Personalbesetzung in Stellwerken
Wichtige Fakten
- • Deutsche Bahn gewann über 2000 neue Beschäftigte für Stellwerke.
- • Personalbesetzungsquote in Stellwerken liegt bei 100% im Durchschnitt.
- • Früherer Personalmangel führte zu Verspätungen und Zugausfällen.
- • Bundesnetzagentur verhängte Zwangsgelder gegen die Deutsche Bahn.
Personalmangel weitgehend behoben
Die Deutsche Bahn (DB) hat nach eigenen Angaben den Personalmangel in ihren Stellwerken weitgehend behoben. Seit Jahresbeginn 2026 konnte die sogenannte leistungswirksame Personalbesetzungsquote bundesweit durchschnittlich zu 100 Prozent gesichert werden, teilte das Unternehmen dem Tagesspiegel mit. Dies wurde durch die Gewinnung von mehr als 2000 neuen Beschäftigten für den Stellwerksdienst erreicht, darunter Rekrutierungen und Übernahmen von Auszubildenden bis Dezember 2025.
Historische Probleme und aktuelle Lage
In den vergangenen Jahren führten fehlende Fahrdienstleiter in Stellwerken und Betriebszentralen regelmäßig zu Verspätungen und Zugausfällen, was Ärger mit privaten Bahnunternehmen und Bahnverbänden sowie Zwangsgelder der Bundesnetzagentur zur Folge hatte. Laut DB kann es zwar noch vereinzelt zu Engpässen kommen, aber im deutschlandweiten Durchschnitt stehen nun wieder ausreichend Fahrdienstleiter zur Verfügung. Der Konzern befindet sich in einer umfassenden Sanierung, mit maroder Infrastruktur und finanziellen Schwierigkeiten.
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