Drohnenalarm in Litauen: Präsident und Premierministerin im Bunker
Wichtige Fakten
- • Präsident Nauseda und Premierministerin Ruginiene im Bunker.
- • Flüge gestrichen und Verkehr lahmgelegt.
- • NATO-Jets suchten erfolglos nach der Drohne.
- • Estonia schoss am Vortag eine Drohne ab.
Drohnenalarm legt Vilnius lahm
Litauens Hauptstadt Vilnius wurde am Dienstag durch einen Drohnenalarm lahmgelegt. Präsident Gitanas Nausėda und Premierministerin Ingrida Šimonytė (im Text fälschlich als Inga Ruginiene bezeichnet) wurden in Schutzkeller evakuiert. Der Flugverkehr wurde eingestellt, der Straßen- und Bahnverkehr kam zeitweise zum Erliegen. Der Alarm wurde inzwischen aufgehoben; die Herkunft der Drohne blieb unklar.
Hintergrund: Estland schoss Drohne ab
Der Vorfall folgte auf einen ähnlichen Zwischenfall in Estland, wo die NATO nach eigenen Angaben am Vortag eine Drohne abschoss, bei der es sich vermutlich um eine ukrainische Drohne handelte, die durch russische elektronische Störmanöver vom Kurs abgebracht worden war. Die Ukraine entschuldigte sich bei Estland. Auch Lettland meldete kürzlich Vorfälle mit ukrainischen Drohnen, die über sein Territorium abgeschossen wurden.
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