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Empörung über Trumps NATO-Äußerungen zu Afghanistan
US-Präsident Trump äußerte Zweifel an der Rolle der NATO-Soldaten im Afghanistan-Einsatz.
Wichtige Fakten
- • US-Präsident Trump äußerte Zweifel an der Rolle der NATO-Soldaten im Afghanistan-Einsatz.
- • Premierminister Keir Starmer nannte Trumps Kommentare beleidigend und entsetzlich.
- • 457 britische Soldaten verloren ihr Leben im Afghanistan-Konflikt.
- • Polnische und britische Veteranen verurteilten die Aussagen Trumps ebenfalls.
- • Die NATO-Beistandsklausel wurde nach den Anschlägen vom 11. September aktiviert.
Die Äußerungen von US-Präsident Donald Trump, in denen er die Leistungsbereitschaft von NATO-Truppen im Afghanistan-Einsatz in Frage stellt, haben weltweit für Empörung gesorgt. Besonders stark kritisiert der britische Premierminister Keir Starmer Trumps Aussagen. Er bezeichnet diese als beleidigend und entsetzlich, was den Schmerz der Hinterbliebenen von in Afghanistan gefallenen Soldaten verstärkt. Großbritannien hatte im Laufe der Jahre über 150.000 Soldaten nach Afghanistan entsandt, von denen 457 ihr Leben verloren. Auch aus Polen kamen kritische Stimmen, die Trumps Aussage entschieden zurückwiesen. In einem Interview stellte Trump die Behauptung auf, dass NATO-Truppen eher im Hintergrund, als an vorderster Front operiert hätten, was bei vielen Veteranen und ihren Angehörigen auf scharfe Kritik stieß. Trotz Trumps Behauptungen betont Starmer die Notwendigkeit einer engen Beziehung zwischen Großbritannien und den USA, auch wenn er Trumps Äußerungen verurteilte.
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