Epstein-Akten weisen Verbindungen nach Europa und lösen Ermittlungen aus
Wichtige Fakten
- • Epstein hatte Kontakte nach Tschechien und Slowakei, wo Frauen für ihn angeworben wurden.
- • Prorussische Akteure verbreiten Falschinformationen über Verbindungen zu Selenskyj und Macron.
- • Norwegens Ex-Ministerpräsident Thorbjørn Jagland ist wegen Korruption angeklagt.
- • Die tschechische Polizei ermittelt wegen möglicher minderjähriger Opfer.
Zusammenfassung
Die Veröffentlichung der Epstein-Akten zeigt Verbindungen des US-Sexualstraftäters Jeffrey Epstein nach Tschechien und in die Slowakei. Dort wurden laut Journalist Jan Novak Frauen für Epsteins Partys angeworben, teilweise als Opfer. Die tschechische Polizei ermittelt nun wegen möglicher minderjähriger Opfer, während in der Slowakei Oppositionspolitiker Strafanzeige gegen Unbekannt erstatteten. Der slowakische Ex-Außenminister Miroslav Lajcak trat als Regierungsberater zurück, nachdem seine Freundschaft mit Epstein bekannt wurde.
Desinformation und Ermittlungen
Prorussische Akteure nutzen die Akten für Propaganda, indem sie falsche Behauptungen über Verbindungen zu ukrainischen und französischen Politikern wie Wolodymyr Selenskyj und Emmanuel Macron verbreiten, darunter manipulierte Bilder und Videos. Gleichzeitig führt die Veröffentlichung zu Ermittlungen in Norwegen, wo Ex-Ministerpräsident Thorbjørn Jagland wegen schwerer Korruption im Zusammenhang mit Epstein angeklagt wurde und seine Immunität aufgehoben wurde.
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