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EVP strebt umfassende EU-Reformen an
Die Europäische Volkspartei (EVP) diskutiert über die zukünftige Ausrichtung Europas.
Wichtige Fakten
- • Die Europäische Volkspartei (EVP) diskutiert über die zukünftige Ausrichtung Europas.
- • EVP-Chef Manfred Weber fordert die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips in der EU-Außenpolitik.
- • Weber schlägt einen neuen 'Souveränitätsvertrag' vor, der stärkeres gemeinsames Handeln ermöglicht.
- • Ein 'Europäischer Präsident' könnte durch die Zusammenlegung von Kommissions- und Ratspräsidentschaft etabliert werden.
- • Sandro Gozi betont die Notwendigkeit demokratischer Legitimation eines solchen Präsidenten.
- • Der Vorschlag zur Schaffung einer europäischen Friedenstruppe in der Ukraine wird diskutiert.
- • Bundeskanzler Merz unterstützt Webers Kritik am Einstimmigkeitsprinzip, zeigt sich jedoch skeptisch bezüglich weitreichender Vertragsänderungen.
Die Europäische Volkspartei (EVP) arbeitet intensiv an weitreichenden Vorschlägen zur Reform der EU-Außenpolitik. EVP-Chef Manfred Weber drängt auf die Abschaffung des Einstimmigkeitsprinzips, um eine kohärentere und effektivere Außen- und Sicherheitspolitik zu ermöglichen. Ein neues 'Souveränitätsvertrag' soll es interessierten Staaten erlauben, enger zu kooperieren. Diese Reformen beinhalteten auch die mögliche Zusammenlegung der Ämter des Kommissions- und Ratspräsidenten zu einem 'Europäischen Präsidenten', wobei Sandro Gozi eine demokratische Legitimation fordert. Die Diskussionen in Zagreb erforschen auch die Notwendigkeit einer europäischen Armee, die im Falle eines Friedens in der Ukraine als Friedenstruppe dienen könnte. Bundeskanzler Friedrich Merz äußert trotz Zustimmung zur Abkehr vom Einstimmigkeitsprinzip Skepsis zu den umfassenden Reformplänen, die Vertragsänderungen erfordern würden. Die EVP steht vor der Herausforderung, die europäische Einheit in einer geänderten globalen Machtstruktur zu stärken.
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