G7 beschließen neue Sanktionen und stärken Ukraine-Unterstützung
Wichtige Fakten
- • G7 einigen sich auf neue Sanktionen gegen russischen Öl- und Gassektor.
- • UK kündigt 70 Sanktionen an, darunter 20 Tanker der Schattenflotte.
- • Kanada setzt 162 neue Personen, Firmen und Schiffe auf Sanktionsliste.
- • Selenskyj begrüßt G7-Beschlüsse: "Russland wird nicht gewinnen."
- • Merz sieht "Fenster für die Diplomatie" im Ukraine-Konflikt.
G7-Gipfel: Neue Sanktionen und Militärhilfe für die Ukraine
Die G7-Staaten haben sich beim Gipfel im französischen Évian auf neue Sanktionen gegen den russischen Energiesektor verständigt, um den Druck auf Moskau zu erhöhen. Die Maßnahmen betreffen vor allem russisches Öl und Gas. Zusätzlich vereinbarten die Sieben weitere Militärhilfen für die Ukraine, insbesondere zur Stärkung der Luftabwehr. Der britische Premierminister Keir Starmer kündigte 70 neue Sanktionsmaßnahmen an, darunter gegen 20 Tanker der russischen Schattenflotte. Auch Kanada setzt unter Premierminister Mark Carney 162 neue Personen, Unternehmen und Schiffe auf die Sanktionsliste.
Diplomatische Bemühungen um Frieden
US-Präsident Donald Trump forderte Russland auf, ein Abkommen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs zu schließen, und kündigte an, die US-Ölsanktionen gegen Russland bald wieder aufnehmen zu wollen. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj begrüßte die G7-Beschlüsse und erklärte, Russland werde den Krieg nicht gewinnen. Bundeskanzler Friedrich Merz sprach von einem "Fenster für die Diplomatie" und einer Dynamik, die sich zugunsten der Ukraine verändert habe.
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