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Gesellschaft 26.01.2026, 15:13

Gewaltausbrüche beim Elb-Clásico: Konsequenzen gefordert

64 Polizisten wurden bei den Ausschreitungen verletzt, 17 davon mussten im Krankenhaus behandelt werden.

Wichtige Fakten

  • 64 Polizisten wurden bei den Ausschreitungen verletzt, 17 davon mussten im Krankenhaus behandelt werden.
  • Täter wurden mit Pyrotechnik, Steinen und anderen gefährlichen Gegenständen auf Polizisten losgelassen.
  • Ermittlungen laufen wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung.
  • Der Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt fordert Freiheitsstrafen für die Täter.
  • Innenministerin und Gewerkschaft der Polizei verurteilen die Gewalt scharf und diskutieren über Geisterspiele.
Nach den erheblichen Krawallen während des Fußballspiels zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo Dresden ermittelt die Polizei wegen schweren Landfriedensbruchs und versuchter schwerer Körperverletzung. Insgesamt wurden 64 Polizisten verletzt, als sie versuchten, die gewalttätigen Ausschreitungen der Fans zu kontrollieren. Dabei wurden gefährliche Gegenstände wie Pyrotechnik und Absperrgitter gegen die Beamten geworfen. Holger Stahlknecht, Präsident des Fußballverbandes Sachsen-Anhalt, fordert schnelle und harte Strafen für die Täter, einschließlich kurzer Haftstrafen ohne Bewährung. Auch Geisterspiele werden als mögliche Maßnahme diskutiert, sollten die gewalttätigen Aktionen der Ultra-Fanszenen anhalten. Der 1. FC Magdeburg distanziert sich von der Gewalt und betont, dass sie im Fußball keinen Platz habe. Trotz des Verlustes mit 1:2 gegen Dresden bleibt das Hauptaugenmerk auf den entstandenen Unruhen und den möglichen Konsequenzen.

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