Teilen:
Mindestens 26 Tote nach Großbrand im Einkaufszentrum „Gul Plaza“ in Karatschi – mehr als 70 Vermisste
Im Einkaufszentrum „Gul Plaza“ in Karatschi brach am Samstagabend ein Feuer aus, das mehr als 24 Stunden brannte und inzwischen unter Kontrolle ist.
Wichtige Fakten
- • Im Einkaufszentrum „Gul Plaza“ in Karatschi brach am Samstagabend ein Feuer aus, das mehr als 24 Stunden brannte und inzwischen unter Kontrolle ist.
- • Nach Angaben des Chefs der städtischen Rettungsdienste, Abid Jalal Sheikh, kamen mindestens 26 Menschen ums Leben, darunter ein Feuerwehrmann.
- • Mehr als 70 Menschen gelten weiterhin als vermisst; Einsatzkräfte vermuten, dass noch Personen im Gebäude oder in den Trümmern eingeschlossen sein könnten.
- • Offiziellen Angaben zufolge gibt es bislang rund 50 Verletzte.
- • In dem Komplex befinden sich etwa 1.200 Geschäfte; laut Behörden war das Gebäude jedoch nur für 400 Läden ausgelegt.
- • Die Flammen breiteten sich nach Feuerwehrangaben rasch in Läden mit Kosmetika, Kleidung und Plastikwaren aus.
- • Große Teile des Gebäudekomplexes stürzten ein; der verbleibende Teil gilt als sehr instabil und könnte weiter einbrechen.
- • Die Brandursache ist ungeklärt; die Feuerwehr kritisierte unzureichende Belüftung sowie viel leicht entzündliches Material (u. a. Teppiche und Decken), was die Löscharbeiten erschwert habe.
- • Die Provinzregierung Sindh kündigte auf einer Pressekonferenz an, den Familien der Getöteten jeweils zehn Millionen pakistanische Rupien (rund 31.000 Euro) auszuzahlen.
- • In Karatschi gab es in der Vergangenheit wiederholt schwere Brände; im November 2023 starben bei einem Brand in einem Einkaufszentrum zehn Menschen, 22 weitere wurden verletzt.
Nach dem Großbrand im Einkaufszentrum „Gul Plaza“ in der pakistanischen Millionenmetropole Karatschi ist die Lage weiterhin unübersichtlich. Nach Angaben des Chefs der städtischen Rettungsdienste, Abid Jalal Sheikh, kamen mindestens 26 Menschen ums Leben, darunter ein Feuerwehrmann, der in den oberen Stockwerken zu löschen versuchte. Das Feuer war am Samstagabend ausgebrochen und wütete mehr als 24 Stunden, bevor die Feuerwehr den Brand unter Kontrolle brachte.
Familien suchen weiterhin nach mehr als 70 Vermissten. Die Einsatzkräfte gehen davon aus, dass noch Menschen im Gebäude oder in den Trümmern eingeschlossen sein könnten. Offiziell wurden bislang rund 50 Verletzte gemeldet. Der Komplex mit etwa 1.200 Geschäften wurde nach Behördenangaben besonders schnell erfasst, als die Flammen auf Läden mit Kosmetika, Kleidung und Plastikwaren übergriffen; gleichzeitig hieß es, das Gebäude sei nur für 400 Läden ausgelegt gewesen. Große Teile stürzten ein, der Rest gilt als instabil und könnte weiter einbrechen.
Die Brandursache ist weiter unklar. Die Feuerwehr bemängelte jedoch unzureichende Belüftung und große Mengen leicht entzündlichen Materials wie Teppiche und Decken, was die Löscharbeiten erschwert habe. Die Provinzregierung Sindh kündigte auf einer Pressekonferenz an, den Familien der Getöteten jeweils zehn Millionen pakistanische Rupien (rund 31.000 Euro) auszuzahlen. Der Brand reiht sich in eine Serie schwerer Brände in Karatschi ein; bereits im November 2023 starben in einem Einkaufszentrum zehn Menschen, 22 weitere wurden verletzt.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.