Handyortung als Mittel zur Erhöhung von Abschiebungen vorgeschlagen
Wichtige Fakten
- • 2025 scheiterten 60% aller Abschiebeversuche in Deutschland.
- • 22.787 Abschiebungen waren erfolgreich, 32.855 Versuche schlugen fehl.
- • Bei 21.341 Fällen waren die Personen nicht an der gemeldeten Adresse.
- • Hessens Innenminister Roman Poseck schlägt Handyortung für nicht Auffindbare vor.
- • Sachsens Innenminister Armin Schuster unterstützt den Vorstoß und fordert mehr Abschiebehaft.
Abschiebungsproblematik in Deutschland
Im Jahr 2025 scheiterten fast zwei Drittel aller Abschiebeversuche in Deutschland, wobei die ausreisepflichtigen Personen oft nicht an ihren gemeldeten Adressen aufgefunden werden konnten. Laut Berichten der Welt am Sonntag und dpa wurden 22.787 Abschiebungen erfolgreich durchgeführt, während 32.855 Versuche vor der Übergabe an die zuständigen Beamten scheiterten, hauptsächlich wegen nicht auffindbarer Personen.
Politische Vorschläge zur Verbesserung
Angesichts dieser Zahlen schlug Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) vor, nicht auffindbare Migranten per Handyortung zu suchen, um Abschiebungen effizienter zu gestalten. Er betonte, dass diese Maßnahmen nur bei Nichtantreffen greifen sollten, um Generalverdacht zu vermeiden. Sachsens Innenminister Armin Schuster (CDU) signalisierte Unterstützung für diesen Vorstoß und forderte zudem eine Ausweitung der Abschiebehaft.
Das könnte Sie auch interessieren
Kein Briefing mehr verpassen
Das Wichtigste des Tages jeden Morgen direkt ins Postfach.