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International 24.02.2026, 02:52 Aktualisiert: 24.02.2026, 18:04

Wintersturm lähmt Nordosten der USA: Rekordschneefälle und anhaltende Stromausfälle

Rekordschneefälle bis zu fast einem Meter in Rhode Island, übertreffen den Rekord von 1978.

Wichtige Fakten

  • Rekordschneefälle bis zu fast einem Meter in Rhode Island, übertreffen den Rekord von 1978.
  • Über 4.700 Flüge gestrichen, Flugverkehr in New York und New Jersey komplett eingestellt.
  • Etwa 400.000 Haushalte an der Ostküste ohne Strom, davon 250.000 in Massachusetts.
  • Reiseverbote aufgehoben, Schulen öffnen wieder, aber viele arbeiten von zu Hause.
  • Nationaler Wetterdienst sagt sonniges Wetter voraus, warnt aber vor neuem Schnee in der Woche.

Rekordschneefälle und massive Störungen im Nordosten der USA

Ein heftiger Wintersturm, der als Bombenzyklon eingestuft wurde, hat den Nordosten der USA mit Rekordschneefällen getroffen, wobei in Rhode Island ortsweise fast ein Meter Schnee fiel und damit der bisherige Rekord von 1978 übertroffen wurde. In Massachusetts wurden teilweise mehr als 80 Zentimeter gemessen, und auch im New Yorker Central Park ging fast ein halber Meter Schnee nieder. Begleitet von Wintergewittern mit Blitzen und Windböen führte der Sturm zu Whiteout-Bedingungen, die das öffentliche Leben vielerorts lahmlegten, wobei Bäume umstürzten und Stromleitungen beschädigt wurden.

Flug- und Stromausfälle sowie umfassende Reisebeschränkungen

Der Sturm verursachte massive Störungen: Der Flugverkehr in New York und New Jersey wurde komplett eingestellt, mit über 4.700 gestrichenen Flügen, und etwa 400.000 Haushalte entlang der Ostküste waren ohne Strom, davon allein rund 250.000 in Massachusetts. Mehrere Bundesstaaten verhängten Reiseverbote für nicht notwendige Fahrzeuge, Schulen wurden geschlossen, und viele Büroangestellte arbeiteten remote, während Notdienste und Schneeräumteams im Einsatz waren, um Straßen zu räumen und Obdachlose in Notunterkünfte zu bringen.

Auswirkungen und Erholung nach dem Sturm

Am Dienstag begann sich die Region langsam zu erholen: Reiseverbote in New York, New Jersey, Connecticut und Delaware wurden aufgehoben, und Schulen öffneten wieder, während viele Arbeitnehmer weiterhin von zu Hause arbeiteten. New Yorks Bürgermeister Zohran Mamdani warb für Freiwillige zum Schneeschaufeln, und Behörden mobilisierten Ressourcen, um die Infrastruktur wiederherzustellen, wobei der Nahverkehr eingeschränkt blieb und kulturelle Einrichtungen wie Broadway-Shows geschlossen waren.

Vorbereitungen für weitere Stürme

Der Nationale Wetterdienst kündigte an, dass der Sturm am Montagabend abziehen würde und für Dienstag sonniges Wetter mit Temperaturen um den Gefrierpunkt vorhersagte, warnte jedoch vor einem weiteren möglichen Schneesturm später in der Woche. Die Region stellt sich auf weitere extreme Winterwetterlagen ein, während die Stromversorgung langsam wiederhergestellt wird und die Menschen sich auf mögliche neue Schneefälle vorbereiten.

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