Hitzewelle in Westeuropa: Elf Todesfälle in Großbritannien und Rekordtemperaturen
Wichtige Fakten
- • Zwei Jugendliche sterben in Kent und Oxford beim Schwimmen.
- • Portugal stellt mit 40,3°C neuen Mairekord auf.
- • Frankreich bereitet sich mit Ministertreffen auf Hitzewelle vor.
- • EU-weit steigt Hitzetodrisiko bei über 25°C.
- • Expert: Hitze belastet Herz-Kreislauf-System besonders stark.
Tödliche Badeunfälle bei Hitzewelle in Großbritannien
Bei der anhaltenden Hitzewelle in Westeuropa sind in Großbritannien mindestens elf Menschen in wasserbezogenen Vorfällen gestorben. Besonders tragisch war der Tod zweier Jugendlicher in Kent und Oxford. Ein 15-Jähriger wurde in einem Teich in Swanscombe tot aufgefunden, ein 14-Jähriger namens Baltazar L'Quy ertrank in der Themse. Der Royal Life Saving Society warnt vor Kälteschocks beim Sprung in kaltes Wasser bei hohen Lufttemperaturen.
Rekordhitze von Portugal bis Deutschland
Portugal verzeichnete mit 40,3 Grad Celsius in Mora den heißesten Mai-Tag des Landes. In Frankreich berieten Minister über die Klimavorbereitung, während italienische Städte wie Rom rote Hitzewarnungen ausgaben. Der australische Tennisspieler Jannik Sinner musste wegen Hitzeerschöpfung bei den French Open aufgeben. Auch Deutschland, Spanien und die Schweiz erleben ungewöhnlich heiße Bedingungen. Verantwortlich ist eine Hitzeglocke – ein stagnierendes Hochdruckgebiet.
Gesundheitsrisiken für Bevölkerung und Medikamenteneinnahme
Experten raten Über-65-Jährigen, Babies und chronisch Kranken zu besonderer Vorsicht, da Hitze Herz-Kreislauf-Systeme belastet. Auch die Wechselwirkung mit Medikamenten wie Diuretika oder Blutdrucksenkern kann gefährlich sein. In Frankreich blieb eine Schule geschlossen, nachdem sie innen 53 Grad erreichte – unterdessen finden dort die Abiturprüfungen geplant statt. In London und dem Südosten Großbritanniens bleiben die gelben Gesundheitswarnungen bis Samstag bestehen.
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