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International 07.01.2026, 20:41 Aktualisiert: 10.01.2026, 06:55

Iranische Proteste eskalieren: Verschärftes Vorgehen gegen Demonstranten

Die Proteste im Iran haben sich auf mindestens 67 Städte ausgeweitet und dauern seit dreizehn Tagen an.

Wichtige Fakten

  • Die Proteste im Iran haben sich auf mindestens 67 Städte ausgeweitet und dauern seit dreizehn Tagen an.
  • Ayatollah Ali Khamenei bezeichnet Demonstranten als 'Störenfriede' und 'Saboteure' und beschuldigt die USA, die Unruhen zu verursachen.
  • Mindestens 51 Demonstranten, darunter 9 Kinder, und 14 Sicherheitskräfte wurden getötet.
  • Über 2.277 Personen wurden seit Beginn der Proteste verhaftet.
  • Reza Pahlavi ruft zu internationaler Unterstützung und weiteren Demonstrationen auf.
  • Ein nahezu vollständiger Internetausfall erschwert die Informationsbeschaffung.
  • Internationale Führungspersonen wie Deutschland, Großbritannien und Frankreich äußern sich besorgt über die Gewaltanwendung.
  • US-Präsident Donald Trump hat angekündigt, Iran 'hart zu treffen', sollten sie beginnen, Demonstranten zu töten.
  • Die Vereinten Nationen äußerten große Besorgnis über den Verlust von Menschenleben und fordern die Achtung der Versammlungsfreiheit.
  • Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi warnt vor einem möglichen 'Massaker' während des Internetausfalls.
Im Iran spitzt sich die Lage weiter zu, da landesweite Proteste gegen das Regime an Intensität gewinnen. Die Demonstrationen, die ursprünglich aufgrund wirtschaftlicher Missstände begannen, fordern nun zunehmend das Ende der Islamischen Republik. Trotz eines fast völligen Internetausfalls, der die Kommunikation erschwert, gehen Menschen in mindestens 67 Städten auf die Straßen. Die Protestbewegung wird als größte seit Jahren angesehen und stößt auf starkes Durchgreifen der iranischen Behörden, die von 'Störenfrieden' und 'Saboteuren' sprechen. US-Präsident Donald Trump hat erklärt, dass er Iran 'hart treffen' werde, wenn sie Demonstranten töten. Internationale Reaktionen betonen die Besorgnis über die Gewalt und fordern den Schutz der Versammlungsfreiheit. Nobelpreisträgerin Shirin Ebadi warnt vor einem drohenden Massaker. Die kommende Zeit wird entscheidend sein, ob ein politischer Wandel im Iran möglich ist.

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